OpenAI hat mit dots dauerhaft arbeitende KI-Agenten für ChatGPT vorgestellt. Laut OpenAI läuft jeder Dot auf einem eigenen Cloud-Computer, kann mehrere Projekte verfolgen und über Plugins mit mehr als 4.000 Apps verbunden werden.
Für Marketingteams interessant
OpenAI nennt Content-Produktion ausdrücklich als Einsatzfall: Ein Dot kann etwa neue Interview-Transkripte erkennen, Clip-Kandidaten auswählen, Show Notes vorbereiten und Social-Posts zur Freigabe entwerfen.
Die Agenten können über ChatGPT sowie in Slack und Microsoft Teams angesprochen werden. Im Hintergrund ausgeführte proaktive Recherche ist laut OpenAI auf Read-only-Werkzeuge begrenzt. Für weitergehende Aktionen gelten Berechtigungen und Freigaben.
Damit verschiebt sich KI von einzelnen Prompts stärker zu laufenden Workflows. Wie solche App-Verbindungen kontrolliert werden, erklären wir im Guide zu ChatGPT-Plugins mit MCP, OAuth und eigenen Servern.
Meta verfolgt mit Muse eine ähnliche Richtung. Mehr dazu in unserem Überblick zur Meta Enterprise Platform.
Verfügbarkeit
OpenAI rollt Dots zunächst für ChatGPT Pro und Business Premium in berechtigten Märkten aus. Der erste Dot ist laut Unternehmen in diesen Tarifen enthalten; für intensivere Arbeit gelten zusätzliche Nutzungskontingente.
