KFC erweitert „Believe in Chicken“ um ein 30-minütiges Unterhaltungsformat auf YouTube. Das Projekt setzt auf echte Fans, die über eine frühere Kampagnenaktivierung rekrutiert wurden.
Aus Social-Reichweite wird Teilnahme
Die Kampagne lief über TV, Online-Video, Out-of-Home und Social. Ein QR-Mechanismus führte Interessierte in einen Bewerbungsprozess; aus der Kampagnencommunity wurden anschließend Teilnehmer für das neue Format ausgewählt.
Für Marketer ist vor allem der Funnel interessant: Reichweite wird nicht nur in Views übersetzt, sondern in aktive Teilnahme und anschließend wieder in Content.
Longform statt nur Kurzclip
KFC nutzt YouTube bewusst für ein längeres Format. Das passt zu Marken, die Social zunehmend als Ausgangspunkt für eigene Entertainment-Formate sehen. Bonobos setzt etwa auf eine episodische Social-Serie mit Jack Quaid, während CAKES mit Cakes Media ein eigenes Entertainment-Geschäft aufbaut.
Community wird Teil der Markenwelt
Die Fans bleiben nicht nur Zielgruppe. Sie werden selbst zu Teilnehmern und damit zu einem Teil der Kampagne. Genau diese Verbindung aus Community, Content und Distribution macht das Format für Social-Teams interessant.
YouTube bündelt dafür Longform, Shorts und Creator-Distribution auf derselben Plattform. Wie öffentliche Views dort inzwischen gezählt werden, erklären wir im Überblick zu YouTube Views und Engaged Views.
