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Social Rocket

Cakes Media: TikTok-Marke baut aus Viralität ein eigenes Mediengeschäft

CAKES Body startet mit Cakes Media eine eigene Entertainment-Sparte und will TikTok-Viralität in langfristige Owned Media und YouTube-Formate übersetzen.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Film- und Content-Produktion in einem Studio
Foto: Brands&People / Unsplash

CAKES Body hat mit CAKES Media eine eigene Entertainment-Sparte gestartet. Die Social-first-Marke will ihre TikTok-Reichweite nicht nur in weitere Anzeigen übersetzen, sondern ein dauerhaftes Publikum für eigene Videoformate aufbauen.

Von TikTok zu Owned Media

CAKES wurde 2022 gegründet und wuchs vor allem über founder-led Social Content. Das Unternehmen gibt an, in den ersten drei Jahren mehr als 100 Millionen US-Dollar Bruttoumsatz erzielt zu haben.

Als erstes CAKES-Media-Projekt erschien die rund 57-minütige Dokumentation „Viral: The New American Dream“ auf YouTube. Digiday berichtete zum Veröffentlichungszeitpunkt von mehr als 371.000 Aufrufen. Die Marke holte außerdem die frühere Red-Bull-Managerin Caley Wildermuth als Head of Content. Weitere Staffeln und Creator-geführte Formate sind geplant.

Longform wird zur Quelle für Social Clips

CAKES will längere Formate als redaktionellen Kern nutzen und daraus Shortform-Assets für TikTok und andere Plattformen schneiden. Das kehrt die übliche Social-Logik teilweise um: Statt viele isolierte Kurzvideos zu produzieren, entsteht zuerst ein größeres Format, das anschließend kanalübergreifend verwertet wird.

Parallel automatisiert TikTok immer mehr Kampagnenarbeit. Unser Überblick zu TikTok Ads 2026 zeigt diese Entwicklung.

Warum eigene Reichweite attraktiver wird

CAKES finanziert die neue Einheit laut Digiday aus dem Brand- beziehungsweise Top-of-Funnel-Budget. Ein Grund sind steigende Kosten für digitale Werbung. Paid Media bleibt Teil der Strategie; den Medieneinkauf lagert die Marke weiterhin aus.

Der Unterschied liegt im Vermögenswert: Bezahlte Reichweite endet mit dem Budget, während ein eigener Kanal und wiederkehrende Formate langfristig Publikum und Markenbindung aufbauen können. Dass TikTok inzwischen deutlich größere Werbebudgets anzieht, zeigen auch unsere Daten zum Back-to-School-Geschäft 2026.

Für andere Marken ist der Case vor allem als Testmodell interessant: ein wiedererkennbares Format, Longform als Content-Quelle und eine stärkere Balance zwischen Paid Distribution und Owned Media. Die Wirkung sollte trotzdem über Geschäftsergebnisse und nicht nur Views bewertet werden. Mehr dazu in unserer Analyse zu Creator-Marketing und Messstandards.

Quellen