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Social Rocket

Pew-Studie: 61 % der Deutschen sehen Social Media kritisch für die Demokratie

Pew misst einen deutlichen Stimmungsumschwung in Deutschland: 61 Prozent bewerten Social Media als schlecht für die Demokratie, 82 Prozent sehen mehr politische Spaltung.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Social-Media-Apps auf einem Smartphone
Foto: Julian / Unsplash

Eine neue 37-Länder-Umfrage des Pew Research Center zeigt einen deutlichen Stimmungsumschwung in Deutschland. 61 Prozent der Befragten sagen 2026, Social Media sei eher schlecht für die Demokratie. 2022 lag dieser Anteil bei 41 Prozent.

82 Prozent sehen mehr politische Spaltung

Noch deutlicher fällt die Einschätzung zur gesellschaftlichen Polarisierung aus: 82 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, Internet und Social Media hätten Menschen in ihren politischen Ansichten stärker auseinandergebracht. 2022 waren es 65 Prozent.

Gleichzeitig sehen viele Befragte klare Vorteile. 80 Prozent sagen, digitale Medien hätten Menschen besser über aktuelle Ereignisse informiert. 57 Prozent sehen einen positiven Effekt darauf, politischen Themen eine Stimme geben zu können. 87 Prozent sagen allerdings auch, digitale Medien machten es leichter, Menschen mit falschen Informationen und Gerüchten zu täuschen.

Warum das für Social-Teams relevant ist

Die Daten messen Einstellungen und keine direkte Ursache. Sie zeigen aber, dass Plattformen gleichzeitig als wichtige Informationskanäle und als problematische gesellschaftliche Infrastruktur wahrgenommen werden.

Für Marken steigt damit der Wert von nachvollziehbaren Quellen, klaren Absendern und sauberer Kennzeichnung. Unsere Social-Media-Compliance-Checkliste 2026 zeigt, welche Governance-Schritte Teams inzwischen in ihre Workflows einbauen sollten.

Auch Regulierung spielt in diesem Umfeld eine größere Rolle. Frankreichs Vorstoß für ein EU-weites Social-Media-Verbot für Unter-15-Jährige zeigt, wie gesellschaftliche Skepsis in konkrete politische Forderungen übergeht.

Für Kampagnen mit politischem oder gesellschaftlichem Bezug lohnt sich außerdem ein Blick auf die Snapchat-Studie zu politischer Werbung und Peer-Einfluss.

Was die Zahlen nicht beweisen

Die Pew-Erhebung misst Wahrnehmungen. Sie belegt nicht, dass Social Media allein politische Polarisierung verursacht. Für Marketing- und Kommunikationsteams ist die Wahrnehmung trotzdem relevant, weil sie beeinflusst, wie Nutzer Plattformen, Werbung und Absender einordnen.

Quellen