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Social Rocket

Pinterest macht organische Creator-Pins für Markenwerbung nutzbar

Pinterest lässt Marken geeignete Creator-Pins zusätzlich als Werbung ausspielen. Welche Rechte, Kontrollmöglichkeiten und Grenzen Marketer kennen sollten.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Pinterest auf einem Monitor
Foto: Szabo Viktor / Unsplash

Pinterest erweitert die Werbemöglichkeiten mit Creator-Content. Marken können geeignete organische Pins künftig als Anzeigen bewerben, selbst wenn vorher keine bezahlte Kooperation für den konkreten Beitrag vereinbart wurde. Das erläutert Pinterest im aktualisierten Creator Commerce Hub. Creator werden per E-Mail informiert, wenn eine Marke ihren Pin promotet, und können die Möglichkeit in den Einstellungen deaktivieren.

Der Unterschied zur bestehenden Paid-Partnership-Funktion ist für Werbetreibende entscheidend: Bei einer klassischen Creator-Kooperation stehen Briefing, vereinbarte Nutzungsrechte und die Kennzeichnung eines bezahlten Beitrags im Vordergrund. Bei der neuen Option geht es zunächst um die zusätzliche Werbeverbreitung eines bereits existierenden Pins.

So funktioniert der zusätzliche Werbeweg

Laut Pinterest-Hilfe zum Creator Commerce Hub können Unternehmen geeignete Pins von Creatorn auswählen und bewerben. Die Plattform rät Creatorn, relevante Marken in Titeln und Beschreibungen zu nennen, Shopping-Bezüge deutlich zu machen und auf markensichere Inhalte zu achten.

Weder die E-Mail-Benachrichtigung noch die technische Möglichkeit, einen Pin zu bewerben, garantieren einem Creator eine bestimmte Vergütung. Über individuelle Vereinbarungen, Bildrechte oder Konditionen einer Kooperation informiert die Hilfe nicht.

Creator können Werbenutzung ihrer Pins abschalten

Die Einstellung befindet sich unter Settings → Content permissions → Let advertisers promote your content. Wird der Schalter deaktiviert, sollen neue Promotions unterbunden werden. Laut Pinterest bleiben bereits laufende Kampagnen von der Änderung unberührt.

Creator sollten deshalb prüfen, wie sie ihre Inhalte einsetzen wollen und ob bereits Exklusivverträge, Produktkooperationen oder andere Vereinbarungen bestehen. Marken wiederum sollten Bildrechte, Kennzeichnung und gegebenenfalls gesonderte Verträge unabhängig von der technischen Plattformoption klären.

Was sich für Pinterest-Kampagnen verändert

Mit dem neuen Verfahren lässt sich potentiell schon vorhandener, thematisch relevanter Content als bezahlte Werbefläche nutzen. Für Teams kann das besonders bei dekorativen und visuell erklärbaren Produkten interessant sein. Eine höhere Conversion oder ein besserer ROAS ergibt sich daraus aber nicht automatisch.

Wer Produkte auf Pinterest vermarktet, kann die zusätzliche Option mit Pinterest Shopping Ads und den neuen Möglichkeiten der visuellen Suche und Performance+ vergleichen. Bei Beauty-Trends auf Pinterest zeigt sich außerdem, weshalb thematische Passung vor bloßen Reichweitenzahlen stehen sollte.

Für deutsche Kampagnen sind besonders die Verfügbarkeit im jeweiligen Konto, die transparente Verwendung von Creator-Material und eine getrennte Erfolgsmessung relevant. Ein für die Werbung zugelassener Pin ist noch kein Nachweis für eine bezahlte Empfehlung seines Urhebers.

Fazit: Pinterest öffnet Marken einen weiteren Zugang zu Creator-Pins. Die Plattform gibt Creatorn eine Opt-out-Möglichkeit, regelt damit aber nicht alle Fragen von Vergütung und Nutzungsrechten.

Quellen - Pinterest Help: Creator Commerce Hub - Pinterest Help: Paid-Partnership-Tags - Social Media Today, 7. Oktober 2026