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Social Rocket

Reese’s macht Halloween-Suche zur Creator-Serie mit 150 Straßen

Reese’s verbindet Daten, Creator-Content und eine reale Block Party: 150 US-Straßen konkurrieren in einer Social-Serie um den Titel der „Trick-or-Treatiest Street“.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Hershey Halloween Treat Bags
The Hershey Company

Reese’s macht aus Halloween 2026 eine datenbasierte Creator-Kampagne: Die Hershey-Marke hat 150 Straßen in den USA als besonders starke Trick-or-Treat-Ziele ausgewählt und lässt ein eigenes „Halloween Council“ aus prominenten Gesichtern und Creatorn den Sieger bestimmen. Die Entscheidung wird als zweiteilige Social-Serie erzählt, der Gewinner bekommt am 21. Oktober 2026 eine von Reese’s und Zillow ausgerichtete Block Party.

15.000 Befragte, 150 Straßen, ein Social-Finale

Nach Angaben von Marketing Dive hat Reese’s für die Vorauswahl 15.000 Menschen in den USA befragt und zusätzlich Faktoren wie Dekoration, Beteiligung in der Nachbarschaft und Begehbarkeit beziehungsweise Walkability ausgewertet. Daraus entstand eine Liste mit 150 Kandidaten.

Die eigentliche Auswahl wird anschließend zum Content-Format. Zum ersten Reese’s Halloween Council gehören die Schauspielerinnen Christina Ricci und Kathy Najimy sowie die Creator Rachel Iwanyszyn, Zaire Alford und Macy Blackwell. Die Gruppe bewertet die Kandidaten in einer zweiteiligen Social-Serie und kürt schließlich „America’s Trick-or-Treatiest Street“.

Damit bleibt die Datenauswertung nicht im Hintergrund. Sie liefert den Stoff für eine Kampagne, die Recherche, Creator-Content und reale Community-Aktivierung miteinander verbindet.

Reese’s baut die Kampagne über Social hinaus

Der Gewinner erhält eine Halloween-Block-Party in Zusammenarbeit mit Zillow. Parallel verlängert Reese’s die Aktion mit zusätzlicher Kreation aus der bestehenden Markenplattform „Everything Happens for a Reese’s“.

Für Marketer ist genau diese Verzahnung interessant. Die Kampagne startet mit Daten, wird über bekannte Persönlichkeiten und Creator erzählerisch aufgeladen und endet in einem physischen Erlebnis. Social Media ist damit nicht nur der Ausspielkanal, sondern das Bindeglied zwischen Auswahlprozess, Storytelling und Event.

Ein ähnliches Muster zeigt Targets „Inside Out“-Kampagne, die Broadcast, Creator-Formate und lokale Social-Aktivierungen kombiniert. Auch Cadbury baut seine US-Kampagne als Social-Serie auf, statt nur einen einzelnen Spot auszuspielen.

Was Social-Teams daraus mitnehmen können

Reese’s nutzt mehrere Mechaniken gleichzeitig: ein klares saisonales Thema, eine datenbasierte Auswahl, wiedererkennbare Gesichter und einen konkreten Ausgang, auf den die Serie zuläuft. Das gibt der Kampagne mehr Dramaturgie als klassische Halloween-Posts mit Produktfokus.

Für Creator-Marketing ist außerdem auffällig, dass prominente Namen und klassische Social-Creator gemeinsam eingesetzt werden. Damit verteilt die Marke die Rolle nicht auf einen einzigen Influencer, sondern baut ein Ensemble, das unterschiedliche Zielgruppen ansprechen kann. Einen vergleichbaren Multi-Channel-Ansatz verfolgt Credit Karma mit seiner Social- und Influencer-Kampagne für Gen Z.

Die Aktivierung ist auf den US-Markt zugeschnitten. Für deutsche Marken ist deshalb weniger die konkrete Halloween-Mechanik interessant als das Prinzip: saisonale Kampagnen gewinnen an Tiefe, wenn Daten, Creator-Storytelling und ein reales Ereignis aufeinander einzahlen.

Quellen