Wie kann ich erkennen das ich einen Aktion-Block habe?
Wenn du einen Aktionsblock hast und eine bestimmte Handlung ausführen möchtest (Liken, Kommentieren, Teilen etc.) kommt im Fall einer Sperre die Fehlermeldung „Handlung blockiert“.Instagram Handlung blockiert - was ist darunter zu verstehen?
Zunächst einmal wird niemand auf Instagram einfach so blockiert, weil der App das Profil nicht gefällt. Hast du einen Aktionsblock erhalten bzw. siehst du den Fehler „Handlung blockiert“, musst du dies als eine Art Abmahnung verstehen. Du hast mit bestimmten Aktionen eindeutig gegen die von Instagram aufgestellten Richtlinien verstoßen. Wie oben bereits angedeutet passiert dies in der Regel dann, wenn du ein auffälliges Verhalten an den Tag legst. Dieses „Spamming“ – Verhalten wird vom System automatisch erkannt und entsprechend durchgesetzt.Wie lange sind Handlungen blockiert?
Handlungssperre ist nicht gleich Handlungssperre. Von Instagram wurden die verschiedensten Sperren eingerichtet, die individuell und je nach Schweregrad verhängt werden. Am Anfang stehen in der Regel zeitlich begrenzte Handlungssperren auf der Liste. Kommt es zu wiederkehrendem und immer exzessiverem Verhalten, werden die Maßnahmen von Instagram natürlich auch immer härter ausfallen.Die verschiedensten Handlungssperren
Temporäre Handlungssperre
Eine temporäre Handlungssperre ist nicht in Stein gemeißelt und wie der Name bereits vermuten lässt, zeitlich begrenzt. Accounts, die sich mit einer temporären Handlungssperre konfrontiert sehen, sollten diese als eine Art Abmahnung verstehen und in Zukunft auffälliges Verhalten vermeiden. Denn eines ist auch klar: Wenn nach der zeitlichen Handlungssperre keine Besserung eintritt oder du in genau das gleiche Schema rutschst, dann kann aus der temporären Handlungssperre auch eine dauerhafte Handlungssperre werden.Handlungssperre mit Verfallsdatum
Bei einer Handlungssperre mit Verfallsdatum wurde das Ende bereits vorab festgelegt. Instagram beginnt in der Regel bei solchen Handlungssperren mit 24 Stunden. Danach liegt es an dir und deinem Verhalten, wie weit Instagram diese Handlungssperren ausdehnen wird. Änderst du nichts an deinem Verhalten und machst weiter wie bisher oder steigerst diese Verstöße sogar noch, kann dir hier eine Handlungssperre bis zu 30 Tage drohen.Permanente Handlungssperre
Auch diese Handlungssperre lässt sich bereits durch den Namen erklären. Es ist eine dauerhafte Handlungssperre auf unbestimmte Zeit. Diese kann nach einiger Zeit aufgehoben werden oder User sehen sich einer permanenten Sperre gegenüber. Aus heiterem Himmel kommt eine permanente Handlungssperre jedenfalls nicht. Diese wird nur dann verhängt, wenn ein User ständig über das Ziel hinausgeschossen ist und sich permanent den Richtlinien von Instagram widersetzt hat. In der Regel sind der permanenten Handlungssperre temporäre oder Handlungssperren mit Verfallsdatum vorangegangen. Erst wenn ein User sich über einen längeren Zeitraum nicht richtig verhält und nichts aus den vergangenen Sanktionen lernt, erst dann wird die permanente Handlungssperre auch ausgesprochen.Kann mein Account wegen einem Action-Block gesperrt werden?
Dein Account kann auch vorübergehend vollständig gesperrt werden, wenn du es mit deinen Aktionen auf Instagram exzessiv übertreibst.Instagram Handlung Blockiert: Diese Gründe hat der Action-Block
Stündliche und tägliche Aktionslimits werden überschritten
Jeder Nutzer besitzt tägliche Limits für bestimmte Handlungen. Diese Aktionen wurden im Jahr 2019 von Instagram sogar noch halbiert. Damit stehen den Usern weitaus weniger Aktionen stündlich bzw. täglich zur Verfügung, um Handlungen auszuführen. Diese Begrenzungen betreffen sowohl Likes, Kommentare, Follow/Unfollow-Aktionen oder das Laden von Nutzerdaten. Instagram veröffentlicht nicht, wie hoch diese Limits ausfallen. Außerdem ist es von User zu User unterschiedlich und wird damit individuell festgelegt.Das Konto wurde erst frisch ins Leben gerufen
Die Aktionen und damit die Limits fallen umso strenger aus, je jünger das jeweilige Konto ist. Besteht der Account gerade einmal ein bis drei Monate, müssen User mit strengeren Maßnahmen rechnen als Accounts, die schon länger bestehen. Solltest du noch einen relativ jungen Account haben, halte dich zunächst mit Aktionen etwas zurück und steigere diese mit der Zeit. Ansonsten läufst du Gefahr, dass deine Limits ausgereizt werden, auch dann, wenn du alle Aktionen manuell durchführst.Du hast bereits gegen Instagram-Regeln verstoßen
Auch früherer Verstöße gegen die Instagram-Richtlinien spielen eine maßgebliche Rolle. War das bei dir der Fall, sind die erlaubten Aktionen pro Tag (pro Stunde) deutlich begrenzt. Neben dem übermäßigen Liken stehen hier natürlich auch verbotene Inhalte im Vordergrund. Hierzu zählen sexuelle Inhalte oder unqualifizierte Kommentare. Auch die Urheberrichtlinien von Instagram sollten beachtet werden. Verstößt du gegen diese Richtlinien, sind Handlungsblockaden die Folge.Du führst auf Instagram zu wenig Aktionen aus
Die Reduzierung der Limits wird auch durch die Anzahl deiner Aktionen beeinflusst. Bist du also nicht aktiv genug und schaust du nur hin und wieder vorbei, um ein paar Kommentare zu liken, wird das Limit deutlich reduziert. Am besten bist du hier beraten, wenn du die Aktionen langsam steigerst und somit einen kontinuierlichen Rhythmus einbaust.Du führst auf Instagram zu viele Aktionen aus
Das andere Extrem ist wieder, wenn du zu viele Beiträge auf einmal einstellst, zu viele Likes hinterlässt, zu viele Kommentare hinterlässt. Besonders schwerwiegend ist, wenn die Kommentare sich stark ähneln und alle Aktionen innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden. Im Durchschnitt reichen Posts, die 3 bis 7 Mal in der Woche erstellt werden, um Follower zu gewinnen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.Vermeide Automatisierungen
Erfolgreich deine Reichweite aufbauen, ohne Gefahr zu laufen, dass deine Handlungen blockiert werden, kannst du nur, wenn diese manuell erfolgen. Wie wir oben gesehen haben, ist das auch kein Garant, allerdings werden Automatisierungen von Instagram wesentlich leichter identifiziert und damit ist die Gefahr auch größer, dass du eine Handlungssperre aufgebrummt bekommst.Wie du vorgehen kannst, um deine Handlungssperre aufzuheben
Nun gibt es einige Möglichkeiten, wie du vorgehen kannst, um eine Aktionssperre wieder aufzuheben. Diese Optionen sollen dir im Folgenden kurz vorgestellt werden:Installiere die Instagram-App erneut
Die einfachste und effektivste Möglichkeit, um eine Sperre wieder aufzuheben, ist, die Instagram-App zunächst zu deinstallieren, um sie danach wieder auf dem Gerät zu installieren. Diese Vorgehensweise bewirkt, dass Cookies und andere Daten, die von Instagram gesammelt werden, entfernt werden. Besonders beim temporären Aktionsblock ist diese Methode die effektivste.Melde dein Problem an Instagram
Wenn du eine bestimmte Aktion auf Instagram durchführen möchtest und du wirst plötzlich mit dem Fehler „Handlung blockiert“ konfrontiert, stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Du kannst dich entweder dazu entscheiden, das Problem zu ignorieren und die Blockade stillschweigend ertragen. Oder du gehst dazu über das Problem zu melden. Das bietet sich insbesondere für Fälle an, wo du der festen Überzeugung bist, dass du dich korrekt verhalten hast. Meldest du das Problem, wird dein Fall manuell überprüft werden und dein Aktionsblock wird entweder aufgehoben oder aber du erfährst aus erster Hand, welche Aktionen von deiner Seite nun zu dieser Blockade geführt haben. Nun gibt es aber manche Meldungen, wo du das Problem nicht direkt melden kannst. In diesen Fällen kannst du nämlich nur auf „OK“ drücken. Möchtest du das Problem aber trotzdem melden, kannst du über einen Umweg (über die Einstellungen) dich an Instagram wenden, um die Sachlage manuell überprüfen zu lassen. Rufe hierzu deine Einstellungen auf, gehe auf den Hilfebereich und dann auf „Problem melden“. In dieses Textfeld kannst du nun ausführlich deine Situation schildern und um eine Überprüfung deiner Situation bitten.Schalte deine mobilen Daten ein
Auch die IP-Adresse kann die Ursache für eine Aktionsblockade sein. Es kann sogar vorkommen, dass Instagram ganz frische Accounts sperrt, weil sie die IP-Adresse nicht favorisiert. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, einfach zu den mobilen Daten zu wechseln und das Wlan auszuschalten.Verbinde dein Instagram-Konto mit deinem Facebook-Konto
Sowohl ein professionelles Instagram-Konto als auch ein privates Instagram-Konto lässt sich mit dem entsprechenden Konto auf Facebook verbinden. Ist dein Instagram-Konto noch nicht mit Facebook verbunden, kannst du genau dieses nun nachholen. Eine Verknüpfung untermauert nämlich, dass es sich bei deinem Account nicht um einen Bot handelt und damit kannst du der Aktionssperre entgehen.Rufe deinen Account von einem anderen Gerät aus auf
Du kannst ebenfalls versuchen, deinen Account über ein anderes Gerät wie beispielsweise das Tablet, ein anderes Smartphone oder den Desktop-Computer aufzurufen.Warte eine Zeitspanne von 24-48 Stunden ab
Das ist die letzte Möglichkeit, wenn keine der vorher genannten Aktionen den erwünschten Erfolg bewirkt hat. Warte über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden, um die Sperre loszuwerden. Du solltest dich in diesem Zeitraum von sämtlichen Aktionen aus Instagram zurückziehen und die App auch nicht verwenden. Nach dieser Zeitspanne sollte die Blockade verschwunden sein.Wie kann ich Handlung Blockiert bei Instagram vermeiden?
- Like-Limit: Begrenze deine Likes auf höchstens eines alle 28 bis 36 Sekunden. Es sollten maximal 1000 Likes an einem Tag gegeben werden.
- Kommentar-Limit: Gebe nicht mehr als 12 bis 14 Kommentare pro Stunde ab. Zwischen deinen einzelnen Kommentaren sollte auch eine Zeitspanne von ca 350 bis 400 Sekunden liegen.
- Poste nicht zu viele Bilder: Gerade wenn du einen neuen Account ins Leben rufst, solltest du diesen nicht mit regelmäßigen Beiträgen überfrachten. Hier sollte das Limit bei 2 bis 3 Bildern pro Tag liegen. Existiert dein Account hingegen schon etwas länger, liegt das Limit bei 9 bis 12 Bildern pro Tag.
- Unfollow-Limit: Du solltest deine Unfollow-Aktionen auf nicht mehr als einen in einer Zeitspanne von 12 bis 22 Sekunden beschränken.
- Limit für Erwähnungen: Auch Erwähnungen sollten von dir auf maximal 5 pro Nachricht begrenzt werden in einem Intervall von 350 bis 450 Sekunden.


