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FTC startet neue Aktion zur Verhinderung von Monetarisierung von Daten von Minderjährigen durch Meta

Meta muss Sammlung und Monetarisierung von Daten von Minderjährigen einstellen

Die Handelskommission (FTC) möchte das Unternehmen Meta (ehemals Facebook) von der Monetarisierung von Daten von Minderjährigen abhalten. Das Unternehmen darf nach dem neuen Dekret der FTC keine Daten von Nutzern unter 18 Jahren sammeln oder monetarisieren, außer aus Gründen der Sicherheit.

Die FTC wirft Meta vor, gegen die Bedingungen seiner Datenschutzvereinbarung von 2020 verstoßen zu haben. Das Unternehmen musste damals strenge Kontrollen über den Umgang mit Daten einführen, nachdem es im Zusammenhang mit dem Cambridge-Analytica-Skandal zu einer Millionenstrafe in Höhe von fünf Milliarden Dollar verurteilt wurde.

Insbesondere gibt die FTC an, dass Meta die Kontrollen, die Eltern über die Kommunikation ihrer Kinder über Messenger Kids haben, falsch dargestellt habe. Außerdem soll Meta weiterhin App-Entwicklern den Zugriff auf private Informationen von Nutzern gewähren.

Beschränkungen für Meta in der Datenverwendung

Gemäß den geplanten Änderungen der FTC würde Meta von der Nutzung aller Daten von Nutzern unter 18 Jahren, einschließlich der Daten aus seinen VR-Produkten, ausgeschlossen werden. Darüber hinaus müsste Meta auch in anderen Bereichen wie der Verwendung von Gesichtserkennungstechnologie erweiterte Einschränkungen beachten.

Darüber hinaus müsste Meta alle neuen Produkte und Dienstleistungen vorerst pausieren, bis eine unabhängige Überprüfung seiner Einhaltung dieser Bedingungen stattgefunden hat. Die FTC betont, dass Meta wiederholt seine Datenschutzversprechen verletzt habe und dass das Unternehmen wegen seiner Nachlässigkeit junge Nutzer gefährdet habe und für seine Fehler verantwortlich gemacht werden müsse.

Meta will den Vorwürfen widersprechen

Meta hat bereits Stellung genommen und erklärt, dass es die Vorwürfe der FTC zurückweisen werde, und nutzt die Gelegenheit, um den Fokus auf ein anderes Unternehmen zu lenken. TikTok wird von Meta als neues Ablenkungsmanöver angeführt, um von sich selbst abzulenken und die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf ein anderes Unternehmen zu richten.

Es ist davon auszugehen, dass Meta die Anschuldigungen der FTC herausfordern wird. Angesichts der hohen Geldstrafe, die das Unternehmen bereits in der Vergangenheit zahlen musste, ist es verständlich, dass Meta seinen Standpunkt beibehalten wird. Das Unternehmen sieht sich jedoch auch schon jetzt bedeutenden Herausforderungen auf dem Werbemarkt gegenüber, die dem Unternehmen bereits Umsatzverluste beschert haben. Ein Verlust von Nutzerdaten würde diese Probleme noch verschärfen und Meta noch mehr Anlass geben, die jüngsten Anschuldigungen der FTC anzufechten, um seine gegenwärtigen Systeme zu erhalten.

Meta muss für seine Verstöße verantwortlich gemacht werden

Meta hat nun 30 Tage Zeit, um auf die Anordnung der FTC zu reagieren. Danach wird die FTC die nächsten Schritte im Fall erwägen. Meta muss sich jetzt für seine Verstöße verantworten, und die FTC benötigt eine klare rechtliche Grundlage, um den Fall gegebenenfalls weiter zu verfolgen. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf das Unternehmen haben, aber es ist noch zu früh, um die volle Tragweite der Entscheidung abzuschätzen.

Quelle: (https://www.socialmediatoday.com/news/the-ftc-launches-new-action-to-ban-meta-from-monetizing-youth-data/611814/)

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