Unabhängige Forschungsgruppen wie das Stanford Internet Observatory und das Canadian Centre for Child Protection haben festgestellt, dass kinderpornografisches Material immer noch auf den Netzwerken von Meta, zu denen Facebook und Instagram gehören, verbreitet wird. Trotz wiederholter Berichte an die Moderatoren von Meta wurden Instagram-Netzwerke, die in den sexuellen Missbrauch von Kindern involviert waren, dabei erwischt, wie sie weiterhin Live-Videos von Kindesmissbrauch auf der App streamten. Meta behauptet, mit anderen Plattformen zusammenzuarbeiten, um die Durchsetzung von Regeln zu verbessern, und hat seine Technologie zur Erkennung anstößiger Inhalte verbessert. Das Unternehmen erweitert außerdem seine Netzwerkerkennungsbemühungen, um eine Vernetzung von Pädophilen zu verhindern. Allerdings passen die Täter von Kindesmissbrauch ständig ihre Vorgehensweise an, um der Entdeckung zu entgehen. Laut Meta-Statistiken haben sie 2021 bereits 22 Millionen Fälle von Kinderpornografie an das National Centre for Missing and Exploited Children gemeldet. Die Verschlüsselung war ebenfalls ein Anlass zur Besorgnis: Metas Umstellung auf eine vollständige Verschlüsselung von Nachrichten löste Debatten über die Abwägung von Privatsphäre und dem Schutz vor der Verbreitung von kinderpornografischem Material aus. Elon Musk, der auf seiner Social-App mehr Redefreiheit ermöglichen möchte, wird als Beispiel für die Herausforderungen genannt, vor denen soziale Plattformen bei der Abwägung von Moderation und Privatsphäre stehen. In diesem Jahr gab Meta seinen Integritätsteams die Anweisung, Prioritäten zu setzen, die „Reibung für Werbetreibende“ reduzieren, und dabei Fehler zu vermeiden, die die Nutzung des Produkts einschränken. Das Empfehlungssystem von Meta verbindet unabsichtlich Nutzer mit ähnlichen Interessen, was es schwierig macht, die Verbreitung von kinderpornografischem Material einzudämmen. Meta steht nun in Europa im Rampenlicht, da die EU-Regulierungsbehörden weitere Informationen über Metas Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit von Kindern auf Instagram und seine Bemühungen zur Bekämpfung von kinderpornografischem Material fordern. Ein Verstoß gegen die EU-Vorschriften könnte für Meta zu Geldstrafen oder weiteren Sanktionen führen. Meta hat bis zum 22. Dezember Zeit, um seine fortlaufenden Bemühungen zur Lösung der Sicherheitsprobleme hinsichtlich der Kindersicherheit darzulegen.

Einführung

Eine Übersicht über die jüngsten Untersuchungen, die das Vorhandensein von Kindesmissbrauchsinhalten auf Metas Netzwerken, einschließlich Facebook und Instagram, aufdeckten.

Anhaltende Verbreitung von Kindesmissbrauchsinhalten

Eine ausführliche Diskussion über eine Untersuchung, die trotz wiederholter Meldungen an Metas Moderatoren Live-Streaming von Kindesmissbrauchsvideos auf Instagram fand.

Bemühungen zur Verbesserung der Durchsetzung

Erkundung von Metas Behauptungen, mit anderen Plattformen zusammenzuarbeiten und die Technologie zur Identifizierung von anstößigem Inhalt zu verbessern und so zu verhindern, dass Pädophile miteinander in Kontakt treten.

Ausweichtaktiken von Tätern

Eine Untersuchung darüber, wie Akteure des Kindesmissbrauchs ständig ihre Vorgehensweise ändern, um der Entdeckung zu entgehen und Meta’s Durchsetzungsbemühungen zu erschweren.

Metas Statistiken und Berichterstattung

Eine Analyse von Metas eigenen Statistiken zur Erkennung und Meldung von Kindesmissbrauchsbildern, die das Ausmaß des Problems und die Anzahl der gemeldeten Inhalte verdeutlicht.

Die Debatte über Verschlüsselung und das Abwägen von Privatsphäre

Eine Diskussion über die Bedenken im Zusammenhang mit Verschlüsselung durch Metas Schritt zur Aktivierung einer vollständigen Nachrichtenverschlüsselung und die Debatten darüber, wie Privatsphäre und die Verbreitung von Kindesmissbrauchsmaterial in Einklang gebracht werden können.

Regulatorische Bewertung der Verschlüsselung

Eine Erkundung, wie Regulierungsbehörden die potenziellen Risiken und Vorteile der Verschlüsselung sowie deren Auswirkungen auf die Sicherheit von Kindern bewerten.

Herausforderungen beim Abwägen von Moderation und Datenschutz

Eine Untersuchung von Elon Musks Wunsch, mehr Meinungsfreiheit in seiner Social-App zuzulassen, als Beispiel für die Herausforderungen, denen soziale Plattformen beim Abwägen von Moderation und Datenschutz gegenüberstehen.

Metas Integritätsteams und Empfehlungssysteme

Eine detaillierte Übersicht über Metas Anweisungen an seine Integritätsteams und die unbeabsichtigten Folgen von Empfehlungssystemen, die gleichgesinnte Benutzer miteinander verbinden und so zur Verbreitung von Kindesmissbrauchsmaterial beitragen.

Prüfung durch die EU und mögliche Sanktionen

Eine Analyse der aktuellen Prüfung von Meta in Europa, wobei die EU-Regulierungsbehörden weitere Informationen zu Metas Reaktion auf Kindersicherheitsbedenken anfordern und mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung diskutieren.

Frist für die Einhaltung

Eine Untersuchung der Frist bis zum 22. Dezember, innerhalb der Meta ihre fortlaufenden Bemühungen zur Bewältigung von Kindersicherheitsbedenken darlegen muss, unter Angabe potenzieller Geldstrafen oder Sanktionen bei Nichteinhaltung.

Quelle