Elon Musk’s App X sieht sich finanziellen Herausforderungen aufgrund des Rückgangs von Werbeeinnahmen und dem Exodus von Anzeigenkunden gegenüber. Schon vor der jüngsten Werbepause war abzusehen, dass X Verluste verzeichnen wird. Im Jahr 2022 generierte das Unternehmen rund 3,96 Milliarden US-Dollar durch Werbung und war auf Kurs, für das Jahr etwa 2 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen zu erzielen. Die Werbeboykotts werden X insgesamt rund 75 Millionen US-Dollar an Einnahmeverlusten kosten. Dennoch wird erwartet, dass X für das Jahr immer noch etwa 1,9 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen erzielen wird, was deutlich weniger ist als das, was Twitter erwirtschaftet hat. Die Kosten von X wurden auf etwa 2 Milliarden US-Dollar reduziert, aber es gibt auch eine Schuldenlast aus Elon Musks Übernahme, die geschätzte 1,2 Milliarden US-Dollar pro Jahr an Zinszahlungen verursacht. Weitere Verluste könnten X bis März nächsten Jahres in den Ruin treiben. Elon Musk könnte potenziell X mit seinem eigenen Vermögen finanzieren, aber es ist kein einfacher Prozess. Musks Vermögen ist in anderen Unternehmen gebunden, und der Verkauf von Vermögenswerten oder die Beschaffung von Geldmitteln birgt eigene Herausforderungen und Auswirkungen. Xs Umstellung auf Abonnements wird voraussichtlich den Verlust an Werbeeinnahmen nicht wesentlich ausgleichen. Ursprünglich plante Musk, dass Abonnements 50% der Gesamteinnahmen von X ausmachen sollten, aber das Unternehmen hat Schwierigkeiten, zahlende Abonnenten anzuziehen. Obwohl Xs andere Einkommensströme aus API-Zugangsgebühren und Markenverifizierung gestiegen sind, generieren sie immer noch lange nicht 50% der Gesamteinnahmen. Musks jüngste Äußerungen und Handlungen deuten darauf hin, dass er keine Anstrengungen unternimmt, um die Situation mit Anzeigenkunden zu bereinigen oder ihre Unterstützung wiederzugewinnen. Er bringt ihren Abgang mit seinen eigenen ideologischen Ansichten zur Meinungsfreiheit und Zensur in Verbindung.

1. Rückgang der Werbeeinnahmen und Exodus der Werbetreibenden

Die App X kämpft derzeit mit finanziellen Herausforderungen aufgrund eines Rückgangs der Werbeeinnahmen und einem Exodus der Werbetreibenden. Bereits vor der jüngsten Unterbrechung der Werbung war X auf dem besten Weg, Verluste zu verzeichnen. Im Jahr 2022 generierte die App etwa 3,96 Milliarden US-Dollar aus Werbeanzeigen. Es war jedoch geplant, nur noch rund 2 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen für das Jahr zu erzielen. Die Werbeboykotte kostet X insgesamt rund 75 Millionen US-Dollar an Werbeeinnahmen.

1.1 Auswirkungen des Exodus der Werbetreibenden

Der Rückzug der Werbetreibenden aus X hat einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Situation der App. Mit dem Rückgang der Werbeeinnahmen ist Xs Gesamtumsatz stark beeinträchtigt worden.

1.2 Prognose der Werbeeinnahmen

Trotz der Herausforderungen wird erwartet, dass X für das Jahr immer noch rund 1,9 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen generieren wird. Obwohl dieser Betrag signifikant ist, liegt er deutlich unter dem, was Twitter erwirtschaftet. Dies unterstreicht die finanziellen Belastungen, mit denen X zu kämpfen hat.

2. Finanzielle Kosten und Schuldenlast

Zusätzlich zum Rückgang der Werbeeinnahmen steht X auch vor finanziellen Belastungen in Form von Kosten und einer Schuldenlast aus dem Übernahmeangebot von Elon Musk.

2.1 Reduzierte Kosten

X hat Maßnahmen ergriffen, um seine Kosten zu senken, die nun etwa 2 Milliarden US-Dollar betragen. Dies ist ein Schritt zur Bewältigung seiner finanziellen Herausforderungen.

2.2 Schuldenlast

Jedoch hat X auch eine erhebliche Schuldenlast aufgrund des Übernahmeangebots von Elon Musk. Diese Schulden werden voraussichtlich jährliche Zinszahlungen von geschätzten 1,2 Milliarden US-Dollar verursachen und die finanziellen Schwierigkeiten von X weiter verschärfen.

3. Mögliche Auswirkungen auf das Geschäft

Die Kombination aus rückläufigen Werbeeinnahmen, dem Exodus der Werbetreibenden und finanziellen Belastungen könnte möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von X als Unternehmen haben.

3.1 Mögliche Schließung bis März

Wenn X weiterhin weitere Verluste verzeichnet, könnte es bis März nächsten Jahres gezwungen sein, den Betrieb einzustellen. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer Lösung für die finanziellen Herausforderungen von X.

4. Herausforderungen bei der Finanzierung und Vermögensallokation

Obwohl Elon Musk X potenziell aus seinem eigenen Vermögen finanzieren könnte, gibt es Herausforderungen und Auswirkungen im Zusammenhang mit diesem Prozess.

4.1 Vermögensallokation und andere Unternehmungen

Elon Musks Vermögen ist in verschiedenen anderen Unternehmungen gebunden, was es schwierig macht, Gelder allein zur Unterstützung von X zuzuweisen. Der Verkauf von Vermögenswerten oder die Beschaffung von Geldern stellen ebenfalls Herausforderungen dar, die berücksichtigt werden müssen.

5. Umstellung auf Abonnements

X hat versucht, seinen Werbeverlust durch die Umstellung auf Abonnements auszugleichen, aber diese Strategie ist auf Herausforderungen gestoßen.

5.1 Unfähigkeit, zahlende Abonnenten anzuziehen

Trotz Plänen, dass Abonnements 50% der Gesamteinnahmen von X ausmachen sollen, hat X Schwierigkeiten, zahlende Abonnenten anzuziehen. Dies hat die Fähigkeit von X, den Rückgang der Werbeeinnahmen deutlich auszugleichen, behindert.

6. Andere Einnahmequellen

X hat andere Einnahmequellen wie API-Zugangsgebühren und Markenverifizierung erkundet, aber sie konnten nicht 50% der Gesamteinnahmen generieren.

6.1 Steigerung der API-Zugangsgebühren und Markenverifizierung

Obwohl X eine Steigerung der Einnahmen aus API-Zugangsgebühren und Markenverifizierung verzeichnet hat, liegen diese Einnahmequellen immer noch weit von dem gewünschten Anteil von 50% der Gesamteinnahmen entfernt.

7. Musks Ansicht zu Werbetreibenden und Unterstützung

Elon Musks jüngste Kommentare und Handlungen legen nahe, dass er nicht aktiv daran arbeitet, die Situation mit Werbetreibenden zu bereinigen oder ihre Unterstützung zurückzugewinnen.

7.1 Ideologische Ansichten und Implikationen

Musk sieht den Weggang der Werbetreibenden im Zusammenhang mit seinen eigenen ideologischen Ansichten zu Meinungsfreiheit und Zensur. Diese Haltung könnte die Fähigkeit von X beeinträchtigen, sich mit Werbetreibenden zu versöhnen und seine finanzielle Situation zu verbessern.

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