Meta Files New Patent to Gather Voice ID Data for User Authentication and Info Matching

Als Autor eines Social-Media-Blogs möchte ich über das neue Patent von Meta schreiben, bei dem es um die Erfassung von Sprach-ID-Daten zur Benutzerauthentifizierung und Informationen zu Matching geht. Es wurde kürzlich ein Patentantrag gestellt, in dem Meta erklärt, wie dieses Verfahren funktionieren soll.

Meta’s neues Patent: Nutzeridentifikation mit Sprach-ID auf Online-Social-Networks

Laut einem Bericht von Patent Drop hat Meta ein neues Patent mit dem Titel „Nutzeridentifikation mit Sprach-ID auf Online-Social-Networks“ eingereicht. In diesem Patent wird beschrieben, wie eine Sprach-ID für die Benutzerauthentifizierung und andere mögliche Zwecke genutzt werden kann.

„Ein soziales Netzwerksystem kann die Stimme eines Benutzers aufzeichnen und analysieren, um eine digitale Sprach-ID für den Benutzer zu bestimmen. Benutzer können in den Datenschutzeinstellungen festlegen, ob das soziale Netzwerksystem ihre Stimme aufzeichnen oder analysieren soll und ob eine Sprach-ID für den Benutzer erstellt werden soll. Die Datenschutzeinstellungen des Benutzers können auch festlegen, dass solche Sprach-IDs nur zur Unterstützung von Spracheingabefunktionen verwendet werden dürfen (z. B. zum Senden von Sprachnachrichten, zur Verbesserung der Spracherkennung für die Verwendung von sprachgesteuerten Funktionen des Online-Social-Networks).“

Mit anderen Worten plant Meta, ähnlich wie bei der biometrischen ID auf Ihrem Gerät, eine Sprach-ID zu ermöglichen. Dadurch sollen zusätzliche In-App-Funktionen ermöglicht und gleichzeitig ein höheres Maß an Sicherheit bei der Anmeldung mit Passwort gewährleistet werden.

Die Identifikation anderer Personen durch Sprachanalyse

In dem Patentantrag wird auch beschrieben, dass ein mit dem Social-Networking-System verbundenes Client-System das Sprechen einer oder mehrerer Personen erkennen kann und diese Personen basierend auf dem Vergleich ihrer Stimmen mit den vom Social-Networking-System gespeicherten Sprach-IDs als Benutzer identifiziert werden können. Wenn ein oder mehrere Benutzer des Social-Networking-Systems identifiziert wurden, kann das System personalisierte Inhalte anzeigen, die auf den Interessen der Benutzer basieren. Diese personalisierten Inhalte können Werbung, Nachrichtenfeeds, Push-Benachrichtigungen, Orts-Tipps, Gutscheine oder Empfehlungen umfassen.

Das bedeutet, dass Facebook, wenn eine Person sich mit der Sprach-ID anmeldet und währenddessen jemand anders spricht, versuchen würde herauszufinden, ob diese zweite Person ebenfalls ein registrierter Facebook-Benutzer ist. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, könnten beiden Benutzern Inhalte – einschließlich Werbung – basierend auf ihren Präferenzen angezeigt werden.

Es geht also nicht darum, dass Facebook Ihre Gespräche anhört und darauf basierend Werbung zeigt, sondern darum, wer Sie sind und mit wem Sie im echten Leben interagieren.

Das Potenzial für zusätzliche Daten und AR-Integration

Die Nutzung von Sprach-ID ermöglicht nicht nur personalisierte Inhalte, sondern auch die Sammlung von Informationen über Ihre Aktivitäten und Interessen durch das Erkennen von Hintergrundgeräuschen und das Finden relevanter Kontextübereinstimmungen. Es gibt jedoch Bedenken, dass es in bestimmten Szenarien zu ungewollten Fehler führen könnte, z. B. wenn bei einem Konzert zufällige Geräusche aufgezeichnet werden und Ihnen darauf basierend irrelevante Werbung angezeigt wird.

Meta hat jedoch größere Pläne, die wahrscheinlich im Zusammenhang mit seiner AR-Brille stehen. In dem Patent wird auch darauf hingewiesen, dass Sprachbefehle in den Anwendungen eine Rolle spielen werden. Beispielsweise könnte eine Sprach-ID über das Smartphone oder ein anderes Client-System erstellt werden, indem der Benutzer mehrere Wörter oder Phrasen in das Mikrofon spricht. Wenn der Benutzer dann einen Sprachbefehl wie „Musik abspielen“ in das Smartphone oder ein anderes Gerät spricht, kann der Befehl mit der Sprach-ID des Benutzers verglichen werden, um den Benutzer zu identifizieren. Das Gerät führt dann die entsprechende Aktion aus, z. B. das Abspielen von Musik aus der Musikbibliothek des Benutzers.

Meta’s aktuelle Ray-Ban Stories-Brille reagiert bereits auf Sprachbefehle, und es ist wahrscheinlich, dass dieses Patent im Zusammenhang mit der erweiterten Nutzung von Sprachsteuerung für die nächste Generation von Wearables steht. Es geht also weniger darum, mehr Werbung auf Facebook anzuzeigen, sondern um geteilte Interessen in AR, basierend auf den Aktivitäten Ihrer Freunde, was sie tun und wo sie sich befinden.

Das mag zwar ein wenig unheimlich klingen, könnte aber für Meta eine Möglichkeit sein, weiterhin Einblicke in die Aktivitäten des Publikums auf diesen sich entwickelnden Plattformen zu gewinnen.

Klar ist, dass Facebook jetzt und in Zukunft nicht Ihre privaten Gespräche abhört. Allerdings könnte es bald eine neue Möglichkeit geben, herauszufinden, mit wem Sie Ihre Zeit verbringen und wo, zusätzlich zu den Informationen über Gerätenähe, Check-Ins usw. Dieses Vorgehen macht Sinn, da immer mehr Menschen über tragbare Geräte auf die Facebook-Apps zugreifen.

Sie können hier den vollständigen Patentantrag „Nutzeridentifikation mit Sprach-ID auf Online-Social-Networks“ lesen.


Quelle