Meta hat eine Forschungspartnerschaft mit dem Center for Open Science (COS) angekündigt, um die Untersuchung von Verhaltens- und Engagementtrends mithilfe von datenschutzgeschützten Facebook- und Instagram-Engagementdaten zu ermöglichen. Der Fokus liegt zunächst auf dem Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer und den Auswirkungen von sozialen Medien auf interaktive und Verhaltensmuster im Allgemeinen. Jedes Forschungsprojekt wird von Fachkollegen begutachtet, und die Forscherinnen und Forscher reichen ihre Forschungsfragen und Methodik zur Bewertung ein. Meta hatte zuvor Forschungsprojekte aufgrund des Cambridge-Analytica-Skandals im Jahr 2018 gestoppt, bei dem Facebook-Daten, die für wissenschaftliche Forschung vorgesehen waren, missbraucht wurden. Als Folge davon wurde Meta von der FTC mit 5 Milliarden US-Dollar bestraft und führte neue Datenschutzregelungen und -schutzmaßnahmen ein. Meta beabsichtigt, mit weiteren akademischen Gruppen in begrenztem und geschütztem Rahmen zusammenzuarbeiten. Die Partnerschaft mit COS wird ein zweijähriges Pilotprogramm sein.

Einführung

In diesem Artikel wird Meta’s Forschungspartnerschaft mit dem Center for Open Science (COS) diskutiert. Ziel ist es, Forschung zu Verhaltens- und Engagementtrends mithilfe von datenschutzgeschützten Facebook- und Instagram-Engagementdaten zu ermöglichen. Der Schwerpunkt dieser Partnerschaft liegt zunächst auf dem Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer und den Auswirkungen der sozialen Medien auf interaktive und Verhaltensmuster im Allgemeinen.

Hintergrund

Nach dem Cambridge-Analytica-Skandal im Jahr 2018 wurde Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, für den Missbrauch von Nutzerdaten, die für wissenschaftliche Forschungszwecke vorgesehen waren, stark kritisiert. Als Folge davon wurde Meta von der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) mit einer Strafe in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar belegt und musste neue Datenschutzbestimmungen und -schutzmaßnahmen implementieren.

Gründe für die Forschungspartnerschaft

1. Datenschutz und Datensicherheit: Meta möchte den Datenschutz und die Datensicherheit der Nutzerdaten gewährleisten, indem sie mit akademischen Institutionen wie dem Center for Open Science (COS) zusammenarbeitet. Diese Partnerschaft ermöglicht Forschung mit datenschutzgeschützten Engagementdaten von Facebook und Instagram.

2. Akademische Zusammenarbeit: Meta beabsichtigt, mit akademischen Gruppen zusammenzuarbeiten, um Fragen im Zusammenhang mit Verhaltens- und Engagementtrends zu untersuchen. Diese Partnerschaft mit dem COS erleichtert die Zusammenarbeit und die Erstellung von wissenschaftlich begutachteten Forschungsprojekten.

3. Zurückhaltung und Schutz: Nach dem Cambridge-Analytica-Skandal ist Meta vorsichtig bei der Durchführung von Forschungsvorhaben. Die Partnerschaft mit dem COS soll eine zurückhaltende und geschützte Umgebung für Forschung schaffen.

Das Center for Open Science (COS)

Über das COS

Das Center for Open Science (COS) ist eine gemeinnützige Organisation, die Offenheit, Transparenz und Reproduzierbarkeit in der wissenschaftlichen Forschung fördert. Das COS entwickelt und betreut Open-Source-Projekte, die die Integrität der Forschung unterstützen.

Rolle des COS in der Partnerschaft

Das COS wird als Forschungspartner von Meta fungieren und die erforderliche Infrastruktur und Expertise bereitstellen, um die Forschung zu ermöglichen. Außerdem werden sie eine entscheidende Rolle bei der Bewertung der vorgeschlagenen Forschungsfragen und -methoden von Forschern spielen.

Forschungsprojekte und Peer Review

Umfang der Forschung

Die im Rahmen dieser Partnerschaft durchgeführten Forschungsprojekte werden sich auf Verhaltens- und Engagementtrends mithilfe von datenschutzgeschützten Facebook- und Instagram-Daten konzentrieren. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf dem Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer und den Auswirkungen von sozialen Medien auf interaktive und Verhaltensmuster im Allgemeinen.

Peer-Review-Prozess

Jedes von den Forschern vorgeschlagene Forschungsprojekt wird einem gründlichen Peer-Review-Prozess unterzogen. Diese rigorose Begutachtung stellt sicher, dass die Forschungsfrage und -methodik solide und wissenschaftlich valide sind.

Vorteile des Peer-Review

Der Peer-Review-Prozess erhöht die Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der Forschungsergebnisse. Es hilft, eventuelle Mängel oder Verzerrungen in der Forschungsplanung zu identifizieren und stellt sicher, dass die Forschung den höchsten akademischen Standards entspricht.

Zwei-Jahres-Pilotprogramm

Die Partnerschaft zwischen Meta und dem Center for Open Science (COS) wird ein Zwei-Jahres-Pilotprogramm sein. Dieser Zeitrahmen ermöglicht eine umfangreiche Erforschung von Forschungsprojekten und deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer sowie auf Verhaltensmuster. Die Dauer des Programms ermöglicht auch die Bewertung der Effektivität und des Erfolgs der Partnerschaft.

Zusammenfassung

Die Forschungspartnerschaft von Meta mit dem Center for Open Science (COS) steht für das Bekenntnis zur datenschutzgeschützten Forschung mit Fokus auf das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer sowie auf Verhaltensmuster. Dieses Zwei-Jahres-Pilotprogramm zielt darauf ab, eine zurückhaltende und geschützte Umgebung für wissenschaftlich fundierte Forschung unter Verwendung von Facebook- und Instagram-Engagementdaten zu schaffen. Die akademische Zusammenarbeit, die durch diese Partnerschaft ermöglicht wird, sowie der Peer-Review-Prozess gewährleisten die Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der Forschungsergebnisse.

Quelle