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KI im Marketing 2026: Nutzung wächst, Messung hinkt hinterher

73 Prozent der befragten Marketer nutzen KI täglich, doch nur 30 Prozent können deutliche messbare Ergebnisse nennen. Eine neue Branchenstudie zeigt die Lücke zwischen Nutzung und Nachweis.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Analytics-Dashboard auf einem Laptop als Symbol für messbare KI-Marketing-Ergebnisse
Foto: Luke Chesser / Unsplash

73 Prozent der befragten Marketer nutzen KI inzwischen täglich, aber nur 30 Prozent können deutliche messbare Ergebnisse ihrer Nutzung benennen. Das zeigt der 2026 AI Marketing Industry Report von Social Media Examiner – und damit vor allem eine wachsende Lücke zwischen schneller Adoption und sauberer Erfolgsmessung.

KI ist im Marketing längst Alltag

Für die Studie wurden im Juli 2026 insgesamt 681 Marketer befragt. 90 Prozent geben an, KI mindestens wöchentlich zu nutzen; 2024 lag der Anteil täglicher Nutzer noch bei 37 Prozent, 2026 bei 73 Prozent. Gleichzeitig sagen jeweils 86 Prozent, dass KI ihnen Zeit spart und ihre Produktivität erhöht.

Der entscheidende Haken: Nur 30 Prozent berichten von klar messbaren Resultaten. Weitere 39 Prozent sehen zwar einen Nutzen, können ihn aber nicht quantifizieren. Für Marketingteams wird damit weniger die Frage relevant, ob sie KI einsetzen, sondern wie sie Zeitersparnis, Output, Kosten und Kampagnenergebnisse systematisch erfassen.

Das passt zum größeren Trend, dass KI-gestützte Media-Buying-Systeme stärker kontrolliert und auditiert werden müssen. Auch bei Social-Media-Workflows mit KI-Assistenten werden nachvollziehbare Prozesse und Governance wichtiger.

Video bleibt die größte Nutzungslücke

95 Prozent der Befragten verwenden KI für Text, aber nur 37 Prozent für Video. Gleichzeitig wollen 74 Prozent mehr über KI-Video lernen. Auch Bildgenerierung ist deutlich verbreiteter geworden: Der Anteil stieg laut Report von 39 Prozent im Jahr 2024 auf 67 Prozent 2026.

Für Social-Teams ist das relevant, weil Plattformen und Tools KI direkt in Creative-Workflows integrieren. Ein Beispiel ist Google Pics für KI-gestützte Social-Media-Bildbearbeitung.

Agenten sind noch früh – das Interesse ist aber groß

Regelmäßig nutzen erst 11 Prozent der Befragten KI-Agenten, weitere 24 Prozent experimentieren damit. 44 Prozent planen den Einstieg. Gleichzeitig nennen 74 Prozent Agenten als das Thema, über das sie am meisten lernen möchten.

Die Zahlen sollten allerdings nicht als repräsentativer Querschnitt aller Unternehmen gelesen werden. Social Media Examiner rekrutierte die Teilnehmer überwiegend über die eigene Community; 60 Prozent arbeiten in Unternehmen mit höchstens zehn Beschäftigten. Der Report ist deshalb besonders aussagekräftig für kleinere Marketingteams, Freelancer und Agenturen, weniger als allgemeine Marktstatistik für die gesamte Wirtschaft.

Quellen: Social Media Examiner: How Small Businesses Are Really Using AI · 2026 AI Marketing Industry Report