Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage, und sie stammen aus verschiedenen Quellen. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe, oft in Klammern und mit Symbolen. Daneben liefert dieselbe Schnittstelle nüchterne Felder — ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Beide gehen häufig auseinander. Das verbreitetste Muster ist ein Refill-Symbol samt Frist im Namen bei einem Refill-Feld, das nicht gesetzt ist. In der Praxis heißt das selten, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern über den Support des Panels anmelden musst.
Aufgelöst wird das nicht. Gefiltert und sortiert wird nach dem Feld, weil nur das Feld etwas über den Bestellweg aussagt; die Angabe aus dem Titel steht daneben, mit einem Hinweis auf ihre praktische Bedeutung. Für die Auswahl ist die andere Richtung nützlicher: Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 327, und dort läuft der Nachschub ohne Ticket. Genau darauf lässt sich filtern — wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Qualitätsangaben wie „echte Zuschauer", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen, damit Angebote nebeneinander lesbar werden, und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einer Wiedergabe ein Mensch gesessen hat, ist aus keinem Katalogfeld ablesbar — und wäre es ablesbar, würde YouTube die Zahl selbst korrigieren.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.