Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Beide gehen häufig auseinander. Das verbreitetste Muster ist ein Refill-Fenster im Namen bei einem Refill-Feld, das nicht gesetzt ist. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
Nützlicher ist die andere Richtung. Die Zahl der Angebote, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 264, und dort läuft der Nachschub ohne Ticket. Genau darauf lässt sich filtern — wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Bei Beitragsreaktionen ist Refill ohnehin die schwächste aller Zusagen. Eine Reaktion steht unter dem Beitrag oder sie steht nicht darunter; was Meta bei einer Kontobereinigung entfernt, kommt über denselben Weg zurück, den es genommen hat. Bei Seitenlikes ist die Zusage dagegen die relevanteste, weil dort tatsächlich etwas abfallen kann.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einer Reaktion ein Mensch saß, steht in keinem Katalogfeld — sichtbar ist nur, was Meta nach seiner eigenen Prüfung stehen lässt.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.