erreicht Deutschland: Angebote, deren Zielgebiet Deutschland abdeckt — auch, wenn im Titel „EU“ oder „Europe“ statt Deutschland steht. nennt Deutschland: Nur Angebote, deren Titel Deutschland ausdrücklich als Zielland nennt. Regionale Angaben wie „EU“ zählen hier nicht mit.
Der Titel sagt 30 Tage Refill zu, das API-Feld refill steht auf false: der Nachschub ist nicht selbst auslösbar, sondern läuft über den Support des Panels.
Für die meisten Konten lautet die ehrliche Antwort: eher nicht. Tote Konten, sinkende Interaktion, unbrauchbare Auswertungen sind reale Folgen, und wir beschönigen sie nicht, um Angebote zu verkaufen.
Was in den meisten Ratgebern zu diesem Thema fehlt, sind Zahlen. Sie beschreiben den Markt, ohne ihn zu vermessen: kein Preis, keine Mengen, keine Gegenprobe auf die Versprechen der Anbieter. Genau das steht hier. Über alle Netzwerke hinweg liegen 83.770 Katalogeinträge aus 26 Panels vor, 83.730 davon bestellbar, mit Grundpreis, Mengengrenzen und Datum daneben.
Nüchtern betrachtet ist eine gekaufte Zahl nur dort etwas wert, wo die Zahl selbst das Produkt ist: als Startsignal für ein leeres Profil, als Kulisse für einen Pitch, als Schwelle, die eine Plattform für eine Funktion verlangt. Sobald aus Reichweite Umsatz werden soll, arbeitet der Kauf gegen dich, weil Konten ohne Interesse keine Interaktion liefern und die Ausspielung genau daran hängt.
Der zweite Effekt ist leiser und dauerhafter: Die eigene Statistik wird unbrauchbar. Jede Auswertung über Herkunft, Alter oder Aktivität bezieht sich danach auf eine Grundgesamtheit, die zum Teil aus Karteileichen besteht, und dieser Fehler lässt sich nicht mehr herausrechnen — du weißt ja nicht, welche Konten gekauft waren.
Regelkonforme Wege daneben: Werbeanzeigen der Plattformen kosten ein Vielfaches je erreichtem Konto, verstoßen aber gegen keine Regel und liefern Zielgruppendaten, die stimmen. Organisches Wachstum ist langsam und schlecht planbar, hält aber. Der Kauf steht zwischen beidem und hat den kürzesten Nutzen. Wenn er trotzdem infrage kommt, dann wenigstens mit den richtigen Preisen — dafür ist der Rest dieser Seite da, und eine Empfehlung ist er nicht.
Was bedeutet „Follower kaufen" technisch?
Hinter fast jedem deutschsprachigen Shop dieser Nische steht ein SMM-Panel: ein Großhandelsschalter mit maschinenlesbarem Katalog, in dem jede Zeile Netzwerk, Leistung, Mindestabnahme, Höchstmenge, Schrittweite und einen Grundpreis nennt. Der Shop kauft dort ein, legt eine deutsche Oberfläche und eine Marge darüber und verkauft dieselbe Ware weiter.
Bestellt wird ohne Zugangsdaten. Für Follower genügt der öffentliche Profilname; die Lieferung läuft über Konten, die das Panel bei vorgelagerten Anbietern einkauft. Ein Panel, das nach deinem Passwort fragt, ist deshalb kein Panel, sondern ein Übernahmeversuch — unabhängig vom Preis ein Abbruchgrund.
Der Ablauf ist bei allen Häusern derselbe: Guthaben aufladen, Klasse und Menge wählen, Link zum Profil eintragen, Bestellung auslösen. Die Staffelung der Lieferung — Startzeit und Tagesleistung — steht als Feld am Angebot und entscheidet, ob dieselbe Menge in Stunden oder über Tage ankommt.
Panels richten sich an Wiederverkäufer: API-Zugang, Massenbestellung, Guthabenkonto sind die Regel. Wer bei einer deutschen Agentur bezahlt, bezahlt in aller Regel eine Marge auf einen dieser Kataloge. Das ist kein Vorwurf, sondern die Handelsstufe — und sie erklärt, warum dieselbe Leistung auf zwei Seiten sehr unterschiedlich viel kostet. Wie tief diese Kataloge gehen, zeigt der SMM-Panel-Vergleich.
Für welche Netzwerke es Angebote gibt
„Follower kaufen" ohne Netzwerk ist eine Frage, die der Markt so nicht beantwortet. Die Ergebnisse zu diesem Suchbegriff behandeln fast ausnahmslos Instagram, obwohl der Begriff das nicht sagt — und die Kataloge dahinter reichen erheblich weiter. Im Index liegen 253 Service-Klassen aus 26 Panels.
Preise, Mengengrenzen und Zusagen unterscheiden sich zwischen den Netzwerken deutlich, und ein Vergleich über alle hinweg wäre entsprechend wertlos. Deshalb hat jede Klasse eine eigene Seite mit eigener Trefferliste und eigenem Preisniveau:
Nicht jede Plattform, die in den Katalogen vorkommt, bekommt hier eine Seite. Wo eine Kombination aus Netzwerk und Leistung zu dünn besetzt ist, entsteht keine Seite, weil eine Trefferliste mit Einzeleinträgen keinen Vergleich ergibt.
Welches Panel für dich in Frage kommt, hängt an der Klasse und nicht am Namen des Hauses. Warum eine allgemeine Bestenliste in diesem Markt nicht funktioniert, steht auf Bestes SMM-Panel; warum „am günstigsten" ebenfalls nur je Klasse eine Antwort hat, auf Günstigstes SMM-Panel.
So entstehen die Zahlen
Verglichen werden nicht Werbeseiten, sondern die Kataloge, aus denen die Werbeseiten beliefert werden. Jeder Schritt steht hier, auch damit sichtbar bleibt, wo eine Annahme getroffen wird.
1
Vollständiger Katalogabzug. Von jedem Panel wird der komplette Servicekatalog über dessen eigene Schnittstelle geholt, mit Zeitstempel je Abzug — nicht die Verkaufsseite, sondern die Liste, aus der sie gespeist wird.
2
Normalisierung der Angebotsnamen. Namen kommen mit Unicode-Kunstschrift, HTML-Entitäten und Klammer-Tags an. Sie werden einmal normalisiert; der Rohtext bleibt daneben stehen, damit sich jede Ableitung zurückverfolgen lässt.
3
Zuordnung zu Netzwerk und Leistung. Aus Kategorie und Name entstehen Netzwerk und Leistungsart, dazu die Platzierung, wo sie den Preis erklärt. Was sich nicht sicher zuordnen lässt, landet sichtbar in einer Restklasse statt stillschweigend in einer falschen.
4
Zusagen und Felder trennen. Was der Angebotsname zusagt — Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunft, Qualitätsstufe — wird getrennt von den technischen Feldern gespeichert. Die Felder sagen, was sich beim Bestellen selbst auslösen lässt. Tempo und Startzeit stehen dabei in keinem eigenen Feld der Schnittstelle: Beide lesen wir aus dem Angebotsnamen und geben sie als Angabe des Panels weiter, nicht als geprüfte Größe. Und wir lesen nicht jeden Namen vollständig — was sich keiner bekannten Angabe zuordnen lässt, bleibt als nicht ausgewerteter Tag am Angebot stehen, statt still zu verschwinden. Wo ein Angebot solche Reste trägt, stehen sie bei seinen Rohdaten — nicht in jeder Ansicht, aber nachlesbar.
5
Preis auf deine Menge. Der Grundpreis gilt je 1.000 Einheiten und wird auf die eingegebene Stückzahl gerechnet, unter Beachtung von Mindestabnahme, Höchstmenge und fester Schrittweite. Nur bestellbare Zeilen kommen in die Wertung.
Was dieser Vergleich nicht kann
Lieferqualität misst dieser Vergleich nicht. Ob bestellte Konten ankommen, wie echt sie aussehen und wie viele nach einer Woche wieder weg sind, ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen — und die gibt es hier bislang nicht.
Support, Erreichbarkeit und Zahlungsabwicklung der Panels bewerten wir nicht. Wer bei Problemen antwortet, steht in keinem Katalogfeld, und eine Behauptung darüber wäre nur eine weitere Behauptung in einem Suchergebnis, das ohnehin voll davon ist.
Die Endpreise deutschsprachiger Shops sind nicht Teil des Vergleichs. Wir lesen Katalogpreise auf Großhandelsstufe; wer beide Zahlen mischt, gibt falsche Auskunft.
Der Index umfasst 26 Panels. Das ist ein tiefer Ausschnitt und kein Marktüberblick; Vollständigkeit behaupten wir an keiner Stelle.
Datenstand 31.08.2026, 12:15 UTC. Maßgeblich ist der älteste beitragende Katalogabzug — eine Zahl ist nur so frisch wie das langsamste Panel, das in sie eingeht.
Beteiligt sind die Kataloge von Cloutsy, FiveBBC, DripFeedPanel, SMMFlare, YTBot, APISeller, Auto SMM Panel, FansSuply, JungleSMM, Marketerum, SMMExclusive, Stream-Promotion, CrazyPanel, JingleSMM, Solid SMM, InstantPanel, PureSMM, QQTube, FullSMM, MagnetBoosting, MegaVirality, SMMShiba, SMMTalk, SocNet, Viewsta und SMM-1. Den ausgewiesenen Stand setzt Cloutsy als ältester Abzug; die frischeren Häuser heben ihn nicht an, weil eine Zahl nicht aktueller sein kann als ihr ältester Bestandteil.
Was Follower im Einkauf kosten
Über alle Netzwerke und Leistungen hinweg setzt der preisfähige Grundpreis bei 0,0009 € je 1.000 Einheiten ein, in der Mitte des Feldes stehen 1,82 €. Beides sind Einkaufspreise auf Großhandelsstufe und nicht das, was eine deutschsprachige Verkaufsseite dafür verlangt.
Diese beiden Zahlen fassen sehr verschiedene Netzwerke zusammen und taugen deshalb nur als Größenordnung. Für eine Kaufentscheidung ist die Klassenseite die richtige Adresse: Dort steht das Preisniveau der Leistung, die du tatsächlich bestellst, statt eines Mittelwerts über den gesamten Markt.
Interessanter als der Tiefstwert ist der Abstand zur Mitte. Er beträgt in vielen Klassen mehr als eine Größenordnung, und die teureren Einträge tragen fast immer eine Behauptung über Herkunft oder Qualität, die sich aus dem Katalog allein nicht belegen lässt. Nach unten hin stehen Massenware und Sonderfälle: Die günstigste Zeile einer Klasse setzt fast immer eine hohe Mindestabnahme voraus und ist für einen kleinen Auftrag deshalb gar nicht bestellbar. Wer nach dem billigsten Anbieter sucht, sucht in Wahrheit nach dem billigsten Angebot für seine Menge.
Wer die Preise deutschsprachiger Shops im Kopf hat, sieht hier eine andere Größenordnung. Das ist kein Beleg für unsauberes Geschäft: Der Shop trägt Sprache, Zahlungsabwicklung, Haftung und Werbung. Es zeigt nur, wie viel von seinem Preis Marge auf einen Katalogeintrag ist, den du hier direkt siehst.
Die Euro-Zahlen entstehen aus Dollarbeträgen mit einem ausgewiesenen Kurs von 0,8589 Euro je Dollar, Stand 28.08.2026. Der Dollarwert bleibt am Angebot sichtbar.
466 Zeilen tragen keinen belastbaren Preis — Nullbeträge und technische Untergrenzen aus Platzhalter- und Testeinträgen der Panels. Sie bleiben aus Minimum, Median und jeder „ab"-Angabe heraus, ohne aus dem Katalog zu verschwinden.
Bei 1.135 Einträgen sind auch die Mengengrenzen technische Grenzwerte statt bestellbarer Größen. Sie gelten nicht als reale Bestellgrenze.
Zusage im Titel, Feld in der API
Follower-Angebote tragen ihre Verkaufsargumente im Namen: Klammern mit Refill-Fenstern, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Dieselbe Schnittstelle liefert daneben nüchterne Felder — ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Gekaufte Follower verschwinden wieder, weil die Plattformen in Wellen aufräumen. Dieser Schwund heißt in den Katalogen Drop, und Refill ist die Antwort darauf: die Zusage, innerhalb einer Frist einmal nachzuliefern. Die Fristen reichen von wenigen Tagen bis zu einer Dauerzusage, und wir speichern sie als das, was sie sind, statt sie zu einem Ja-Nein-Feld zusammenzufalten.
Selbst auslösen lässt sich eine solche Zusage nur, wenn auch das technische Feld sie führt. Das heißt in aller Regel nicht „gibt es nicht", sondern „nicht auf Knopfdruck": Die Nachlieferung läuft dann über den Support des Panels. Nützlicher ist die Gegenrichtung — die Zahl der Angebote, die ihr Panel selbst als refillfähig meldet, liegt im Index bei 7.786; sie lassen sich ohne Ticket nachfordern, und genau darauf lässt sich filtern.
Bezeichnungen wie „echte Profile", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen, damit Angebote nebeneinander lesbar werden, und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einem gelieferten Konto ein Mensch steht, lässt sich aus keinem Katalogfeld ablesen — die Unterscheidung zwischen echt und unecht findet nicht in den Daten statt, die uns vorliegen.
Das zugesagte Fenster, über alle Netzwerke gezählt
Was ein Angebot zur Nachlieferung sagt, steht in seinem Namen und nirgendwo sonst: eine Frist in Tagen, eine Dauerzusage, ein ausdrückliches Nein — oder nichts. Diese Angabe lesen wir aus jedem Titel im Index und zählen sie. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Zusagen und keine Messung: Wir haben nicht bestellt und nicht nachgezählt, was nach vier Wochen noch steht. Vor einer Bestellung ist es trotzdem die einzige Auskunft, die es zu dieser Frage gibt — nämlich die, auf die sich die Verkäufer selbst festlegen.
Deshalb steht die Zahl der stillen Einträge immer daneben. Über alle Netzwerke liegt die Zahl der Einträge mit einer Frist in Tagen bei 18.203, die der Zusagen ohne Ablaufdatum bei 5.966, die der ausdrücklichen Absagen bei 13.767 — und die der Einträge, die zum Refill nichts sagen, bei 45.834. Zusammen decken die vier Gruppen den Bestand dieser Seite vollständig ab; ihre Summe liegt bei 83.770. Die letzte Gruppe ist die größte, und sie muss jedes Mal mitgenannt werden: Ohne sie sähe die schweigende Hälfte des Katalogs aus wie eine, die weniger zusagt, statt wie eine, die sich nicht äußert.
Die Staffel liest sich von unten nach oben. Die Zahl der Einträge, die mindestens 30 Tage zusagen, liegt bei 22.917, die Zahl derer mit mindestens einem Jahr bei 7.594. In beiden Stufen sind die Dauerzusagen mitgezählt, weil eine Zusage ohne Ablauf jede Frist überdauert — eine Staffel, die sie ausließe, würde die stärksten Zusagen im Katalog kleiner rechnen, als sie sind. Addieren lassen sich die Stufen deshalb nicht: Die längere steckt vollständig in der kürzeren.
Vergleichbar sind die Zahlen zwischen den Netzwerken nur der Form nach. Bei Followern und Abonnenten hat Nachlieferung einen Sinn, weil die Plattformen Konten wieder einziehen; bei Aufrufen steht der Zähler ohnehin fest, und ein Fenster im Titel ist dort eher Ausstattung als Nutzen. Was die Zusage praktisch wert ist, entscheidet daneben das Refill-Feld der Schnittstelle: Es sagt, ob du sie selbst auslösen kannst, und die Zahl der Angebote, bei denen das Panel das meldet, liegt bei 7.786.
Die Mitte der befristeten Zusagen beträgt 30 Tage. Der Median lässt die Dauerzusagen bewusst außen vor: Sie müssten sonst als eine bestimmte Anzahl Tage einsortiert werden, und diese Anzahl gibt es nicht. Sie stehen deshalb daneben und nicht darin.
Deutsche Follower: genannt oder mitgemeint
Deutschsprachige Konten sind in dieser Nische der teuerste Wunsch und die unsauberste Auszeichnung. Zwei verschiedene Aussagen werden unter demselben Wort verkauft.
Die eine ist ausdrücklich — 1.303 Einträge im Index nennen Deutschland als Zielland im Titel. Die andere läuft über eine Regionangabe, in der Deutschland vorkommt; diese Menge ist größer, steht hinter einem eigenen Filter und ist in der Zahl oben nicht enthalten. Für eine Kampagne, die deutschsprachige Kommentare erwartet, ist das ein Unterschied ums Ganze.
Eine Angabe „Worldwide" gilt bei uns nicht als Länderzusage. Sie beschreibt fehlende Einschränkung, nicht die Anwesenheit deutscher Konten, und zählt für eine Länderabfrage nicht.
Und auch bei ausdrücklicher Auszeichnung endet die Prüfbarkeit an der Katalogzeile. Ob am Ende deutschsprachige Profile ankommen, ist eine Zusage des Panels, die wir weitergeben und nicht bestätigen können.
Regeln, Risiko und Erkennbarkeit
Alle großen Netzwerke untersagen gekaufte Interaktion in ihren Nutzungsbedingungen. Durchgesetzt wird das im Produkt und nicht vor Gericht: stille Entfernung der Konten, gedrosselte Ausspielung, in hartnäckigen Fällen Sperre des Profils. Strafbar ist der Kauf in Deutschland nicht, vertragswidrig schon, und das Risiko trägt der Kontoinhaber.
Im geschäftlichen Umfeld kommt eine zweite Ebene dazu. Wer gekaufte Zahlen als echte Beliebtheit darstellt, bewegt sich im Bereich irreführender Werbung, und das ist Wettbewerbsrecht und keine Plattformregel. Eine Rechtsberatung ist dieser Absatz nicht.
Erkennbar ist ein Zukauf von außen selten am einzelnen Konto, sondern am Verhältnis: eine große Followerzahl bei auffällig wenigen Reaktionen je Beitrag. Wer beruflich auf solche Zahlen schaut — Werbepartner zuerst —, sieht das ohne Werkzeug. Das zweite Muster ist der Verlauf: Organisches Wachstum ist unregelmäßig, eine Bestellung erzeugt eine Stufe. Genau deshalb verkaufen Panels gestaffelte Lieferung; sie glättet die Stufe, sie beseitigt sie nicht.
Das dritte Muster ist die Zusammensetzung der Konten: kein Profilbild, keine Beiträge, generische Namen, eine Herkunft, die zur Sprache des Profils nicht passt. Bei ausdrücklich deutsch ausgezeichneter Ware ist das seltener — aber Auszeichnung ist eine Zusage und kein Nachweis. Die Plattform selbst sieht darüber hinaus Signale, die von außen niemand hat.
Bezahlt wird beim Panel
Bezahlt wird nicht bei uns. Hier wird nichts bestellt und nichts geliefert; wir lesen Kataloge, rechnen sie auf deine Menge und verlinken zum jeweiligen Panel. Was dort passiert, liegt bei dessen Bedingungen.
Panels arbeiten dabei fast durchgängig mit Guthaben: Ein Betrag wird aufgeladen, jede Bestellung bucht davon ab. Welche Zahlungswege es gibt, entscheidet das Panel, und in keinem Katalogfeld steht etwas darüber — wir bewerten sie deshalb nicht. Warum diese Frage in dieser Nische trotzdem so laut gestellt wird, steht auf SMM-Panel mit PayPal.
Für gewerbliche Käufer hängt daran eine Frage, die der Katalog ebenfalls nicht beantwortet: Stellt das Panel eine Rechnung aus. Wir pflegen dieses Merkmal von Hand aus Betreiberangaben, kennzeichnen es als kuratiert und bieten im Filter den Schalter „Nur Panels mit Rechnung" an.
Ausgehende Links zu den Panels sind Partnerlinks, wo ein Partnerprogramm existiert, und gewöhnliche Links, wo keines existiert. An der Reihenfolge ändert das nichts: Sortiert wird nach berechnetem Preis, bevor überhaupt ein Link gebaut ist.
Häufige Fragen
Ist es sinnvoll, Follower zu kaufen?
Für die meisten Konten nicht. Eine gekaufte Zahl liefert keine Nachfrage, drückt die Interaktionsquote und macht die eigene Auswertung unbrauchbar. Nachvollziehbar ist der Kauf dort, wo die Zahl selbst das Produkt ist — als Startpunkt für ein leeres Profil oder als Schwelle für eine Plattformfunktion. Wir raten weder zu noch ab, wir sorgen für richtige Zahlen.
Was kosten 1.000 Follower wirklich?
Das hängt am Netzwerk. Auf Großhandelsstufe setzen die preisfähigen Grundpreise über alle Klassen bei 0,0009 € je 1.000 Einheiten ein, mittig liegen sie bei 1,82 €. Was ein deutschsprachiger Shop verlangt, liegt darüber und ist nicht Teil dieser Auswertung; die belastbare Zahl für deinen Fall steht auf der Seite deines Netzwerks.
Bekomme ich damit wirklich deutsche Follower?
Du bekommst, was das Panel als deutsch auszeichnet. Ein Teil der Einträge nennt Deutschland ausdrücklich als Zielland, ein größerer Teil deckt es über eine Regionangabe mit ab — beides führen wir getrennt. Ob die gelieferten Konten tatsächlich in Deutschland sitzen, kann aus einem Katalog niemand ablesen, wir eingeschlossen.
Kann mein Konto deswegen gesperrt werden?
Möglich ist es. Der Regelfall ist milder: Die gekauften Konten werden entfernt, und die Ausspielung sinkt, weil die Interaktionsquote fällt. Eine Sperre trifft eher Profile, die wiederholt und in großem Umfang zukaufen. Das Risiko liegt vollständig beim Kontoinhaber, unabhängig davon, wo bestellt wurde.
Wie schnell wird geliefert?
Das steht am Angebot, sofern das Panel es angibt: Startzeit und Tagesleistung sind strukturierte Felder und keine Werbeaussage. Sofortstart und gestaffelte Lieferung über mehrere Tage sind beide üblich. Gestaffelt fällt weniger auf, dauert aber entsprechend länger — und ob sich die Staffelung beim Bestellen selbst einstellen lässt, sagt ein eigenes Feld.
Muss ich mein Passwort herausgeben?
Nein, und eine solche Aufforderung ist ein Abbruchgrund. Für Follower genügt der öffentliche Profilname; alles darüber hinaus ist eine Kontoübernahme und kein Bestellvorgang. Kein ernsthaftes Panel fragt danach.
Für welche Netzwerke gibt es Angebote?
Der Index deckt 253 Service-Klassen aus 26 Katalogen ab — Instagram, TikTok, YouTube, Facebook, Telegram, Twitch, LinkedIn und weitere Plattformen. Jede Klasse mit ausreichendem Angebot hat eine eigene Seite mit eigener Preisliste.
Wie aktuell sind diese Zahlen?
Sie stammen aus den Katalogabzügen mit Stand 31.08.2026, 12:15 UTC. Ausgewiesen wird immer der älteste beitragende Abzug, damit keine Zahl frischer wirkt, als sie ist. Die Panel-Kataloge selbst ändern sich mehrmals täglich, weshalb hier ein Zeitstempel steht und keine Jahreszahl.
Vollständiger Katalog
Alle Services im Index
Der komplette Katalog aller indexierten Panels, nicht nur die Treffer deiner Konfiguration. Preise gelten für 10.000 Einheiten, der Grundpreis je 1.000 steht darunter. Stand 31.08.2026.
Zusagen im Titel und Felder der API. Steht eine Zusage nur im Titel, läuft sie über den Support statt per Knopfdruck. „Refill per API“ heißt: selbst auslösbar, ohne Ticket. Nennen Ländername und Flagge im Titel verschiedene Länder, zählt die Flagge. „Vermutlich gleiche Quelle“: fast identisches Angebot bei einem anderen Panel — vermutlich derselbe Lieferant. Der Hinweis steht am teureren Eintrag.
Umrechnung USD → EUR mit 0,8589 €/$ (Stand 28.08.2026). Umgerechnet mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank.
Panels im Index
Die Kataloge im direkten Vergleich
Kein Ranking, sondern Kennzahlen: Katalogtiefe, Preisniveau, wie oft ein Panel in seinen größten Klassen das günstigste Angebot stellt und wie stark sich sein Katalog mit einem anderen deckt.
„Zahlungswege“ sind gepflegte Angaben von den Einzahlungsseiten der Panels, keine API-Auskunft; eine Einschränkung in Klammern gehört zum Weg und ist keine Fußnote. Wo keine Angabe geprüft ist, steht das da — leer heißt nie „nimmt nichts“. Der Host unter dem Namen ist Teil der Angabe: zwei Panels im Index unterscheiden sich um einen Buchstaben und haben verschiedene Zahlungswege. „Rechnung“ ist wie die Zahlungswege eine gepflegte Angabe: „nein“ heißt „keine Rechnungsstellung bestätigt“, nicht „ausgeschlossen“. „Refill per API“ zählt die bestellbaren Einträge, deren Refill-Zusage aus dem API-Feld kommt und sich damit selbst auslösen lässt — Einträge, die Refill nur im Titel führen, zählen hier ausdrücklich nicht mit, weil sie über den Support laufen. Eine 0 heißt deshalb nicht „kein Refill“, sondern „kein Refill ohne Support“. „Günstigste Klasse“ zählt, in wie vielen der zwölf größten Service-Klassen dieses Panels sein günstigster Eintrag der günstigste aller indexierten Panels ist — Platzhalter-Einträge mit Nullpreis zählen dabei nicht mit. „Überschneidung“ ist der Anteil des Katalogs, für den es beim jeweils anderen Panel einen Eintrag mit ≥ 0,8 Ähnlichkeit gibt — ein Hinweis auf gemeinsame Vorlieferanten, kein Beweis. Die Spalte „nennt DE“ ist dafür entfallen; die beiden Deutschland-Lesarten samt Zahlen stehen im Filter des Katalogs, wo sie sich umschalten lassen.