Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Ein Katalogeintrag spricht mit zwei Stimmen aus derselben Schnittstelle. Der Name verkauft: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunft, Qualitätsstufe. Die Felder daneben sagen nüchtern, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Bei Weitergaben ist Refill die am wenigsten sinnvolle aller Zusagen, denn ein einmal gezähltes Ereignis fällt nicht ab wie ein Bestand — es steht unter dem Beitrag oder es stand nie darunter. Verschwinden kann es nur mit dem teilenden Konto. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 9; dort läuft eine Nachlieferung ohne Ticket, und wir zeigen, wo das der Fall ist.
Die andere Richtung kommt trotzdem vor. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
Nützlicher ist hier das Dripfeed-Feld. Es sagt, ob sich eine Menge über einen Zeitraum verteilen lässt, und bei einer öffentlich sichtbaren Weitergabezahl ist das der einzige Unterschied, den ein späterer Betrachter bemerkt.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „HQ" oder „Real Users" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Bei Weitergaben ist die Qualitätsfrage ohnehin nachrangig: Entscheidend ist, in wessen Verlauf der Beitrag danach steht.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.