Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Ein Katalogeintrag spricht mit zwei Stimmen aus derselben Schnittstelle. Der Name verkauft: Nachlieferungsfenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunft, Qualitätsstufe. Die Felder daneben sagen nüchtern, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Bei Followern ist das Refill-Feld die wichtigste Angabe im ganzen Eintrag, weil Follower abfallen. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel dieses Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 4 — dort läuft der Nachschub ohne Ticket, und genau darauf lässt sich filtern. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Die andere Richtung kommt auch hier vor. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern über den Support des Panels anmelden musst. Auffällig ist in dieser Warengruppe zusätzlich, wie viele Zeilen von vornherein keine Nachlieferung zusagen und das im Titel auch so schreiben.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „HQ" oder „Real User Guarantee" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einem Follower ein Mensch sitzt, ist aus keinem Katalogfeld ablesbar; prüfbar ist nur, was nach ein paar Wochen noch da ist.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.