Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Ein Katalogeintrag spricht mit zwei Stimmen aus derselben Schnittstelle. Der Name verkauft: Textherkunft, Tonlage, Nachlieferungsfenster, Tagesleistung, Startzeit, Qualitätsstufe. Die Felder daneben sagen nüchtern, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Bei Kommentaren hat Refill eine eigene Bedeutung: Was abfällt, ist kein Bestand, sondern ein Text. Wird das kommentierende Konto entfernt, verschwindet der Satz — und bei einem Pin, der Monate später noch gefunden wird, fällt eine Lücke länger auf als anderswo. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 0; dort läuft eine Nachlieferung ohne Ticket. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Umgekehrt steht eine Nachlieferungszusage im Namen, ohne dass das Feld gesetzt ist. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst. Bei einer Ware aus Text ist dieser Weg länger als sonst, weil erst festgestellt werden muss, welcher Satz fehlt.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.