Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunft, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
In dieser Kategorie geht beides besonders oft auseinander. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
Die Gegenrichtung ist die Zahl, auf die es ankommt, und sie fällt hier deutlich aus: Die Zahl der Angebote, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 2. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist, und in dieser Kategorie ist das Ergebnis ernüchternd. Wer eine Nachlieferung erwartet, plant hier also einen Weg über den Support ein und keinen Knopf.
Dazu kommt ein Einwand, den die Kataloge nicht kennen: Eine Nachlieferung nützt nur, solange das Video existiert. Läuft die Aufbewahrungsfrist der Aufzeichnung ab, ist die Zusage gegenstandslos — unabhängig davon, ob sie im Feld steht oder nur im Titel. In dieser Kategorie ist das Refill-Fenster deshalb ein schwächeres Kaufargument als anderswo.
Qualitätsangaben wie „echte Aufrufe" oder „HQ" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Bei Aufrufen sind sie besonders schwer zu prüfen, weil hinter einem Aufruf kein Profil steht, das man ansehen könnte. Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir ebenfalls nicht — wir zeigen die Frage davor, nämlich ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.