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Google News & Bing News 2026: So werden Publisher wirklich gelistet

Google News hat keinen Antrag mehr, Bing PubHub ist eingestellt und Microsoft Start ist ein separates Partnerprogramm. Der aktuelle 2026-Guide erklärt, was News-Publisher wirklich tun müssen.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Redaktioneller Publishing-Workflow am Laptop als Symbol für Google News und Bing News
Foto: Deniz Demirci / Unsplash

Wer 2026 versucht herauszufinden, wie eine News-Website in Google News oder Bing News aufgenommen wird, landet schnell in einem Dokumentations-Labyrinth: Googles Publisher Center existiert weiterhin, ist aber nicht mehr für die eigentliche Google-News-Aufnahme zuständig. Microsoft verweist in einer aktuellen Support-Seite noch auf Bing PubHub, während Bing selbst auf der PubHub-Richtlinienseite inzwischen ausdrücklich meldet, dass PubHub eingestellt wurde.

Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb: Das alte Modell „Publikation einreichen, Prüfung abwarten, freigeschaltet werden“ ist bei beiden großen Suchmaschinen weitgehend verschwunden. Google und Bing setzen 2026 für die eigentliche News-Auswahl auf automatisierte Systeme. Microsoft Start beziehungsweise MSN ist dagegen ein separates Partnerprogramm mit eigenem Feed- und Lizenzierungsworkflow.

Stand dieses Guides: 18. September 2026.

Die vier Systeme, die man nicht miteinander verwechseln sollte

Für Publisher sind aktuell vier unterschiedliche Produkte relevant:

  • Google News, Top Stories und der News-Tab: keine Bewerbung mehr. Geeignete Inhalte werden automatisch berücksichtigt.
  • Google Publisher Center: existiert weiter, ist aber kein Aufnahmeformular für Google News mehr.
  • Bing News: neue PubHub-Bewerbungen gibt es nicht mehr. Bing bewertet News inzwischen automatisiert.
  • MSN/Microsoft Start Partner Hub: separates Publisher- und Syndikationsprogramm mit Feed-Ingestion, Moderation und möglichen Erlösen.

Viele ältere SEO-Guides vermischen diese vier Ebenen. Genau daraus entsteht der Eindruck, man müsse noch irgendein verstecktes Formular finden.

Google News: Es gibt 2026 keinen Antrag mehr

Google hat den alten Publisher-Workflow schrittweise beendet.

Seit dem 25. April 2024 können Publisher im Publisher Center keine neuen Google-News-Publikationen mehr einrichten. Ende März 2025 wurde die Umstellung vollständig abgeschlossen: Publikationsseiten in Google News werden seitdem automatisch erzeugt. Von Publishern früher eingereichte RSS-Feeds oder Web-Standorte steuern diese Seiten nicht mehr.

Google formuliert die Konsequenz ziemlich eindeutig: Webinhalte werden automatisch für Google News berücksichtigt, sofern sie die allgemeinen Anforderungen und News-Richtlinien erfüllen.

Das bedeutet aber nicht, dass jede indexierte News automatisch sichtbar wird. Man muss zwei Dinge trennen:

Eligibility: Darf der Artikel grundsätzlich auf News-Flächen erscheinen?

Ranking: Wird er für eine konkrete Story tatsächlich ausgewählt und prominent angezeigt?

Google nennt für das Ranking unter anderem Relevanz, Prominenz, Verlässlichkeit beziehungsweise Autorität, Aktualität, Nutzerfreundlichkeit, Standort und Sprache.

Eine „Google-News-Freischaltung“ gibt es dagegen nicht mehr.

Was macht das Google Publisher Center dann überhaupt noch?

Das Publisher Center sorgt 2026 besonders häufig für Verwirrung, weil dort weiterhin Publikationen und Organisationen verwaltet werden können.

Es ist aber nicht mehr der Weg in Google News.

Google nutzt das Publisher Center weiterhin unter anderem für:

  • grundlegende Publikations- und Organisationsdaten,
  • Nutzerberechtigungen,
  • Reader Revenue Manager,
  • Google News Showcase für teilnehmende Publisher.

Die frühere Google-News-Kachel und die manuelle Konfiguration der News-Publikationsseite wurden eingestellt.

Wer also eine Publikation im Publisher Center anlegt, beantragt damit keine Aufnahme in Google News. Umgekehrt kann eine Website in Google News erscheinen, ohne jemals diesen alten Einreichungsprozess durchlaufen zu haben.

Was Google News technisch wirklich braucht

Das Gute an der Automatisierung: Es gibt 2026 eine relativ klare technische Checkliste.

1. Jeder Artikel braucht eine dauerhafte, eindeutige URL

Google News verlangt stabile Artikelseiten. Ein Artikel sollte nach Veröffentlichung nicht jeden Tag unter einer neuen URL erscheinen.

Auch größere CMS- oder Domain-Migrationen sollten sauber mit dauerhaften Redirects umgesetzt werden.

2. Der Artikeltext muss crawlbar sein

Google empfiehlt klassische HTML-Artikelseiten. Wesentliche Inhalte sollten nicht ausschließlich in clientseitigem JavaScript versteckt sein.

Auch die News- und Kategorie-Hubs sollten echte crawlbare HTML-Links auf neue Artikel enthalten.

3. Datum und Uhrzeit müssen sichtbar sein

Google News versucht Veröffentlichungs- und Aktualisierungszeitpunkte automatisch zu erkennen. Der sicherste Aufbau ist ein sichtbares Datum samt Uhrzeit direkt im Artikel, idealerweise zwischen Headline und Text.

Zusätzlich sollten `datePublished` und gegebenenfalls `dateModified` korrekt ausgezeichnet werden.

Künstliches „Freshness Bumping“ ist keine Lösung. Google warnt ausdrücklich davor, alte Artikel ohne substanzielles Update einfach mit einem neuen Datum zu versehen.

4. Klare Autoren und Publisher-Transparenz

Google erwartet für News-Quellen:

  • klare Bylines,
  • Informationen über Autoren,
  • Informationen über Publikation und Publisher,
  • Informationen über das Unternehmen oder Netzwerk,
  • Kontaktmöglichkeiten.

Praktisch heißt das: echte Autorennamen, vernünftige Autorenprofile, eine aussagekräftige Über-uns-Seite und leicht auffindbare Kontaktdaten.

Für News-Publishing ist diese Transparenz wesentlich wichtiger als irgendein „Google-News-Anmeldeformular“.

Die Google-News-Sitemap ist nützlich – aber keine Bewerbung

Eine News-Sitemap ist weiterhin sinnvoll.

Sie hilft Google, neue Artikel schneller zu finden und eine News-Sektion umfassender zu crawlen. Google empfiehlt eine separate News-Sitemap oder News-Tags innerhalb einer bestehenden Sitemap.

Wichtig sind dabei zwei Regeln:

  • In die News-Sitemap gehören nur Artikel aus den letzten zwei Tagen.
  • Eine News-Sitemap kann maximal 1.000 `news:news`-Einträge enthalten.

Ältere Artikel können ganz normal indexiert bleiben. Sie müssen lediglich aus dem News-spezifischen Teil der Sitemap entfernt werden.

Die Sitemap wird über die Search Console eingereicht.

Sie erhöht die Crawl-Geschwindigkeit und Abdeckung. Sie ist keine Aufnahmebestätigung.

NewsArticle-Schema: sinnvoll, aber nicht verpflichtend

Dasselbe gilt für strukturierte Daten.

Google unterstützt `Article`, `NewsArticle` und `BlogPosting`. Sinnvolle Angaben sind insbesondere:

  • Headline,
  • Bilder,
  • `datePublished`,
  • `dateModified`,
  • Autor mit Name und eigener URL.

Google sagt gleichzeitig ausdrücklich, dass Article-Markup keine Voraussetzung für Google-News-Funktionen wie Top Stories ist.

Schema hilft beim Verständnis und bei der Darstellung. Es ist kein Ticket in den News-Index.

Redaktionelle Richtlinien: Der kommerzielle Teil einer Website ist nicht egal

Technik allein reicht nicht.

Google verlangt eine klare Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung. Sponsored Content muss als solcher erkennbar sein. Werbliche Inhalte und Werbemittel sollten die eigentlichen Nachrichteninhalte auf einer Seite nicht überwiegen.

Das ist vor allem für Publisher relevant, die gleichzeitig Shops, Affiliate-Seiten, Vergleichsangebote oder eigene Produkte betreiben.

Ein kommerzielles Geschäftsmodell schließt Google News nicht automatisch aus. Aber die redaktionelle Funktion eines News-Artikels muss erkennbar bleiben.

Google untersagt außerdem täuschende Vorschauen, problematische manipulierte Medien und weitere Inhalte aus seinen News- und Search-Richtlinien.

Wie merkt man überhaupt, ob Google News einen Publisher aufgenommen hat?

Genau hier ist Googles aktueller Workflow ungewöhnlich: Es gibt keinen Approval-Screen.

Am zuverlässigsten ist deshalb die Search Console.

Der separate Performance-Bericht für Google News enthält Impressionen, Klicks und CTR aus:

  • news.google.com,
  • der Google-News-App für Android,
  • der Google-News-App für iOS.

Der Bericht erscheint allerdings erst, wenn eine Website genug Impressionen gesammelt hat.

Der News-Tab der normalen Google-Suche wird separat im normalen Search-Performance-Bericht erfasst. Dort muss als Search Type „News“ ausgewählt werden.

Ein `site:domain.tld`-Test kann zeigen, ob Google Inhalte der Domain indexiert. Er ist aber keine formale Google-News-Zulassungsbestätigung.

Nach der Aufnahme können zusätzliche Mechanismen helfen. Mit Google Preferred Sources können Leser beispielsweise eine Publikation aktiv als bevorzugte Quelle markieren – das ersetzt aber weder Eligibility noch normales Ranking.

Bing News: Genau hier ist die Dokumentation 2026 kaputt

Bei Bing ist die Situation fast schon absurd.

Eine aktuell erreichbare Microsoft-Supportseite mit dem Titel „How to submit your news website to Bing?“ nennt weiterhin drei Schritte:

  • Bing Webmaster Guidelines erfüllen,
  • Website in Bing Webmaster Tools verifizieren,
  • Website bei Bing News PubHub einreichen.

Gleichzeitig steht auf der ebenfalls aktuellen Bing-Webmaster-Seite mit den PubHub Publisher Guidelines ganz oben:

„Bing PubHub is retired.“

Beides ist parallel online.

Wer dem alten Support-Artikel folgt und versucht, PubHub zu öffnen, landet deshalb genau in dem toten beziehungsweise nicht mehr nutzbaren Workflow, auf den noch zahlreiche SEO-Guides verlinken.

Was mit Bing PubHub tatsächlich passiert ist

Microsoft stellte PubHub im Juni 2025 für neue Bewerbungen ein.

Der damals veröffentlichte Retirement-Hinweis erklärte, dass keine neuen Publisher-Anträge mehr angenommen werden. Stattdessen sollten automatisierte Systeme geeignete Nachrichten anhand von Signalen wie:

  • Authority,
  • Originality,
  • Relevance,
  • Freshness,
  • Location,
  • Language

identifizieren und für Bing News bewerten.

Damit ist Bing im Kern denselben Weg wie Google gegangen: automatisierte News-Auswahl statt manueller Submission.

Bereits vorhandene PubHub-Publisher blieben im News-Index. Damals noch offene Bewerbungen sollten weiter geprüft werden.

Für einen neuen Publisher gibt es 2026 dagegen keinen funktionierenden öffentlichen PubHub-Bewerbungsweg mehr.

Was Bing-Publisher 2026 stattdessen tun können

Die fehlende Submission bedeutet nicht, dass man nichts beeinflussen kann.

Bing Webmaster Tools verifizieren

Die Domain sollte in Bing Webmaster Tools eingerichtet sein. Dort sieht man Crawling, Indexierung, Sitemaps und Search Performance.

XML-Sitemap sauber halten

Microsoft unterstützt den normalen Sitemap-Standard weiterhin vollständig und empfiehlt Sitemaps ausdrücklich auch im AI-Search-Zeitalter.

IndexNow aktivieren

Für News-Websites ist IndexNow besonders interessant.

Damit kann eine Website Bing unmittelbar mitteilen, dass eine URL neu veröffentlicht, aktualisiert oder entfernt wurde. Das garantiert keine Indexierung, kann aber die Discovery erheblich beschleunigen.

Gerade bei Breaking News ist dieser Geschwindigkeitsvorteil wesentlich sinnvoller als nach einem nicht mehr existierenden PubHub-Formular zu suchen.

Gute Open-Graph-Bilder bereitstellen

Beim PubHub-Ruhestand wies Microsoft darauf hin, dass Publisher geeignete News-Thumbnails auch über das Open Graph Protocol auszeichnen können.

Für Artikelseiten sollten deshalb hochwertige, ausreichend große `og:image`-Assets vorhanden sein.

Bing-News-Qualitätssignale erfüllen

Bings weiterhin veröffentlichte Publisher Guidelines nennen insbesondere:

  • Newsworthiness,
  • Originalität,
  • Autorität,
  • regelmäßige Veröffentlichung,
  • gute Lesbarkeit,
  • klare Autoren,
  • Quellen und Attribution,
  • Publisher- und Kontaktinformationen.

Auch hier lautet die operative Aufgabe also: wie eine nachvollziehbare News-Publikation aussehen, nicht einen geheimen Submit-Button finden.

Bing Webmaster Tools zeigt inzwischen sogar AI Visibility

2026 ist Microsoft bei einem anderen Publisher-Thema transparenter als Google: Bing Webmaster Tools besitzt inzwischen einen AI Performance Report.

Der Report zeigt unter anderem, welche URLs in Microsoft Copilot und KI-Antworten von Bing zitiert werden und welche Grounding Queries dazu geführt haben.

Das ist kein Bing-News-Aufnahmebericht. Es zeigt aber, wie stark sich Publisher-Distribution inzwischen von klassischen blauen Links wegbewegt.

Genau diese Entwicklung zwingt Publisher ohnehin dazu, Distribution breiter zu denken. Srocket hat zuletzt bereits untersucht, wie USA Today und die New York Times ihre Audience-Teams für KI-Suche umbauen und wie Publisher neue direkte Feed-Produkte für KI-Agenten und interne Modelle entwickeln.

Microsoft Start und MSN Partner Hub sind ein anderes System

Ein weiterer häufiger Fehler ist, Bing News und Microsoft Start beziehungsweise MSN Partner Hub gleichzusetzen.

Der MSN Partner Hub ist kein notwendiger Zwischenschritt, um algorithmisch in Bing News berücksichtigt zu werden.

Es handelt sich um ein separates Content-Partner-System. Zugelassene Publisher können Inhalte per Feed an Microsoft liefern; die Beiträge werden technisch und redaktionell moderiert und können auf MSN- beziehungsweise Microsoft-Flächen ausgespielt werden.

Microsoft dokumentiert dort unter anderem:

  • automatische Feed-Ingestion,
  • Publishing- und Rejection-Status,
  • Appeals,
  • Traffic- und Revenue-Auswertungen,
  • Regeln zu Autoren, Bildern und Quellen.

Das ist wesentlich näher an einem klassischen Publisher-Syndikationsprogramm als Bing News selbst.

Kann man sich 2026 für Microsoft Start/MSN bewerben?

Hier wird es wieder weniger transparent.

Der Partner Hub existiert aktiv und Microsoft veröffentlicht aktuelle Guidelines. Öffentlich dokumentierte Onboarding-Wege für neue unabhängige Publisher sind allerdings eingeschränkt.

Noch im Juni 2026 berichtete ein Publisher in Microsofts eigener Q&A-Plattform, dass der Microsoft-Start-Publisher-Flow einen Invite Code verlangt und als invite-only erscheint. Bereits 2025 wurde dieselbe Zugangsbeschränkung in Microsofts Community beschrieben. Microsofts öffentlich zugängliche Partnerdokumentation erklärt zwar den laufenden Betrieb des Partner Hubs, beschreibt aber keinen universell offenen Aufnahmeprozess für neue unabhängige Publisher.

Damit sollte man den MSN Partner Hub derzeit eher als gesteuertes Partnerprogramm betrachten und nicht als offenen News-Submit-Kanal. Das ist eine Einordnung des öffentlich sichtbaren Onboardings, keine Aussage darüber, dass Microsoft grundsätzlich keine neuen Partner aufnimmt.

Wichtig ist außerdem, wie viel strenger die Partneranforderungen sind: Microsofts aktuelle MSN Publishing Guidelines nennen für News-Publisher beispielsweise mindestens zehn Artikel täglich inklusive Live- beziehungsweise Breaking-Coverage.

Gefordert werden außerdem unter anderem:

  • About-Seite mit Eigentümer und Kontaktmöglichkeit,
  • Terms of Use,
  • Privacy Policy,
  • Disclosure von Interessenkonflikten,
  • klare Autoren und Quellen,
  • Rechte an Bildern und Medien,
  • keine versteckten Advertorials oder primär werblichen Inhalte.

Diese Anforderungen gelten für das MSN-Partnerprogramm – nicht als allgemeine Voraussetzung dafür, dass Bing einen einzelnen Artikel algorithmisch im News-Index berücksichtigt.

Die praktische News-Publishing-Checkliste für 2026

Wer heute eine neue News-Publikation aufbaut, kann den alten Submit-Guides weitgehend ignorieren.

Für Google:

  • Search Console verifizieren.
  • News-Bereich vollständig crawlbar halten.
  • permanente Artikel-URLs verwenden.
  • sichtbares Veröffentlichungsdatum und Uhrzeit zeigen.
  • echte Bylines und Autorenprofile bereitstellen.
  • About-, Publisher- und Kontaktinformationen sauber pflegen.
  • separate News-Sitemap mit den letzten zwei Tagen ausliefern.
  • `NewsArticle`-Markup sauber pflegen.
  • Werbung und gesponserte Inhalte klar kennzeichnen.
  • Google-News- und Search-News-Performance in Search Console beobachten.

Für Bing:

  • Bing Webmaster Tools verifizieren.
  • saubere XML-Sitemaps einreichen.
  • IndexNow für neue und aktualisierte Artikel aktivieren.
  • Bingbot nicht blockieren.
  • große, eindeutige Open-Graph-Bilder ausliefern.
  • Newsworthiness, Originalität, Autoren und Quellen sichtbar machen.
  • nicht mehr auf eine neue PubHub-Bewerbung warten.

Optional für MSN/Microsoft Start:

  • Partner-Hub-Onboarding verfolgen,
  • auf mögliche Einladung beziehungsweise Freischaltung reagieren,
  • bei Aufnahme die deutlich strengeren Feed- und Publishing-Richtlinien erfüllen.

Die wichtigste Änderung: News-Publishing ist wieder ein Ranking-Problem

Früher konnte man zumindest psychologisch zwischen zwei Schritten unterscheiden:

„Bin ich aufgenommen?“ und danach „Wie ranke ich?“

2026 verschwimmt diese Grenze.

Google und Bing nehmen neuen Publishern den sichtbaren Aufnahmeprozess weitgehend ab. Dadurch gibt es aber auch keine grüne „Approved“-Anzeige mehr, an der man sich festhalten kann.

Der eigentliche Nachweis entsteht erst, wenn die Systeme den Publisher tatsächlich verwenden: durch Search-Console-Impressions, News-Traffic, Bing-Sichtbarkeit oder wiederkehrende Aufnahme in aktuelle Story-Cluster.

Das ist unbequem, aber konzeptionell einfacher:

Es gibt keinen geheimen Google-News- oder Bing-News-Antrag mehr, den man nur finden muss.

Es gibt crawlbare Inhalte, technische Freshness-Signale, transparente Publisher-Identität, originale Berichterstattung – und algorithmische Auswahl.

Für Publisher wird deshalb auch die direkte Beziehung zur Leserschaft wichtiger. Features wie Google Preferred Sources oder neue Vergütungsmodelle wie Googles Pay-per-Use-Test für KI-Publisher zeigen, dass News-Distribution inzwischen weit über das alte „Google-News-Verzeichnis“ hinausgeht.

Quellen