Instagram drosselt KI-generierte Posts nach Angaben von Chef Adam Mosseri nicht allein wegen ihres Ursprungs. Gleichzeitig sieht er Lücken beim Schutz von Künstlern vor KI-Kopien. Das berichtete Social Media Today am 19. Oktober.
Reichweite ist keine Rechteprüfung
Ob ein Beitrag im Feed erscheint, ist nicht dasselbe wie die Frage, ob er fremde Werke unzulässig nutzt. Mosseri kündigte keine konkrete neue Kopiersperre und keinen Starttermin an. Bereits bestehende Regeln für KI-Profile betreffen eine andere Frage.
Was deutsche Teams prüfen müssen
Meta beschreibt KI-Hinweise in Instagram-Anzeigen und technische Herkunftssignale. Ein Label ersetzt keine Bild-, Musik- oder Persönlichkeitsrechte. In der EU gelten zudem seit 2. August 2026 spezifische Transparenzpflichten des AI Act. Marketingteams sollten daher Quellen, Einwilligungen und Freigaben dokumentieren. Zur Einordnung: Meta Ads und KI-Creatives sowie Social-Media-Compliance.
Symbolbild: Steve A Johnson / Unsplash.
