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Instagram testet Reels als Start-Feed: Was sich für Marken ändern könnte

Instagram testet eine Option, mit der die App direkt im Reels-Feed startet. Der klassische Feed bleibt erreichbar und Nutzer sollen zur bisherigen Ansicht zurückkehren können.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Symbolbild: Instagram-App auf einem Smartphone; keine Aufnahme der neuen Features-Funktion
Foto: Brett Jordan / Unsplash

Instagram testet eine Option, mit der Nutzer die App direkt im Reels-Feed öffnen können. Der klassische Feed verschwindet dabei nicht: Stories bleiben oben sichtbar, der bisherige Feed soll per Wischgeste erreichbar sein und Nutzer können laut dem beobachteten Test zur normalen Ansicht zurückkehren.

Reels könnten zur eigentlichen Startfläche werden

Social Media Today dokumentiert den aktuellen Test anhand von Screenshots des App-Researchers Radu Oncescu. Die neue Einstellung würde Reels zur ersten Content-Fläche nach dem Öffnen der App machen.

Das ist noch kein allgemeiner Rollout. Instagram hatte ein ähnliches Reels-first-Layout bereits 2025 in Indien getestet. Die neue Variante ist vor allem deshalb interessant, weil sie Nutzern offenbar die Wahl lässt.

Für Marken wäre eine solche Verschiebung relevant: Wer bisher stark mit statischen Feed-Posts arbeitet, müsste noch genauer beobachten, wo Nutzer ihre Zeit verbringen und über welche Flächen neue Reichweite entsteht. Unser Instagram-Marketing-Leitfaden 2026 ordnet die aktuellen Ranking- und Discovery-Prinzipien ein.

Der klassische Feed bleibt Teil der Navigation

Nach dem beschriebenen Test bleiben Stories am oberen Rand erhalten. Nutzer können außerdem zum traditionellen Feed wechseln. Instagram ersetzt seine bisherigen Formate damit nicht sofort, sondern testet eine andere Gewichtung der Startansicht.

Für Social-Media-Teams spricht das gegen hektische Formatwechsel. Sinnvoller ist, Reels als eigene Discovery-Fläche zu messen und Feed, Stories und Reels nach ihrem jeweiligen Zweck zu bewerten.

Instagram baut parallel weitere Reels- und Empfehlungsfunktionen aus. Einen Überblick über jüngere Änderungen gibt unser Artikel zu Instants, Reels-Serien und Algorithmus-Kontrolle.

Was der Test für Content-Planung bedeutet

Sollte Reels für mehr Nutzer zur Startfläche werden, steigt die Bedeutung des ersten Video-Moments weiter. Marken brauchen dann Creatives, die ohne langen Kontext verständlich sind und im vertikalen Feed sofort erkennen lassen, worum es geht.

Das bedeutet aber nicht, dass jedes Thema als Reel funktionieren muss. Profil, Carousels und Feed-Posts bleiben für erklärungsbedürftige Inhalte, Referenzen und Conversion-Pfade relevant. Entscheidend ist die tatsächliche Performance im eigenen Account.

Für die zeitliche Planung liefern große Datensätze zusätzliche Orientierung. Unsere Auswertung zur besten Zeit für Instagram-Posts 2026 zeigt zugleich, warum solche Benchmarks nur Ausgangspunkte für eigene Tests sind.

Quelle