Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Dauer, Zuschauerliste, erwartete Schwankung, Refill-Fenster, Startzeit. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
Bei einer Ware mit Termin entwertet das die Zusage weitgehend, denn eine Nachlieferung nach dem Ende der Sendung geht ins Leere. Die Zahl der Angebote, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 0. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist; steht diese Zahl auf null, ist die Nachlieferung hier bauartbedingt Sache des Supports. Die Monatszeilen sind davon besonders betroffen, weil eine Störung dort über Tage laufen kann, bevor sie überhaupt auffällt.
Zur Qualität sagen die Titel „Real", „HQ" und in einzelnen Zeilen eine Prozentspanne für den erwarteten Abgang. Das ist ehrlicher als ein bloßes „Non Drop", bleibt aber eine Selbstauskunft des Verkäufers, und wir kennzeichnen sie so. Prüfbar ist am Ende nur eines von außen: ob die Konten in der Zuschauerliste auftauchen — und ob sie dort aussehen wie Konten.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Bei zwei beitragenden Panels wiegt die Frage allerdings schwerer als sonst, weil es kein drittes gibt, auf das man ausweichen könnte.