Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunft, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Kanalabonnenten verschwinden auf zwei Wegen, die beide nichts mit dem Panel zu tun haben: Ein Konto verlässt den Kanal, oder WhatsApp entfernt es als automatisiertes Konto. Ein Refill-Fenster ist die Zusage, innerhalb einer Frist nachzulegen — nicht die Zusage, dass niemand weggeht. Ob du diese Nachlieferung selbst auslösen kannst, entscheidet das Refill-Feld und nicht der Titel. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass sie über den Support des Panels läuft statt per Knopfdruck.
Die Zahl der Angebote, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 8. Diese Zahl ist die ehrlichere Auskunft über die Warengruppe als jede Zusage im Titel, und sie fällt in den jungen, kleinen Produkten dieses Vergleichs regelmäßig knapp aus: Ein Kanal-Beitritt kostet Bruchteile eines Cents, und dafür richtet kaum ein Betreiber eine automatische Nachlieferung ein.
Die Qualitätsstufen im Titel — „HQ", „Real", „Non Drop" — sind Selbstauskunft des Verkäufers. Wir nehmen sie als Merkmal auf und kennzeichnen sie so. Ob hinter einem Beitritt ein Mensch oder ein Programm steht, ist von außen nicht prüfbar, weil die Abonnentenliste eines Kanals für niemanden einsehbar ist. Genau das macht dieses Produkt für Käufer attraktiv und für uns unprüfbar.