Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Bei Likes ist Refill die Zusage, die am häufigsten gebraucht wird, ohne dass es auffiele. Konten werden entfernt, und mit ihnen ihre Reaktionen; in den Katalogen heißt dieser Schwund Drop. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 86 — dort läuft der Nachschub ohne Ticket, und genau darauf lässt sich filtern. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Die andere Richtung ist häufig: Ein Refill-Symbol samt Frist steht im Namen, das Feld ist nicht gesetzt. In der Praxis heißt das selten, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern über den Support des Panels anmelden musst. Gefiltert und sortiert wird deshalb nach dem Feld, die Angabe aus dem Titel steht daneben.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Bei Likes ist ihre Prüfbarkeit besonders schwach, weil die Konten dahinter für Außenstehende kaum einsehbar sind — was bleibt, ist die Frage, wie viel nach ein paar Wochen noch dasteht.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.