Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Bei Reposts hat Refill einen realen Anwendungsfall, anders als bei reinen Zählgrößen. Wird das weitergebende Konto entfernt, verschwindet sein Repost — und der öffentliche Zähler unter deinem Beitrag sinkt sichtbar. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 19; dort läuft der Nachschub ohne Ticket, und genau darauf lässt sich filtern. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Die andere Richtung ist häufig: Ein Refill-Fenster steht im Namen, das Feld ist nicht gesetzt. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern über den Support des Panels anmelden musst. Gefiltert und sortiert wird deshalb nach dem Feld, die Angabe aus dem Titel steht daneben.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Bei Reposts sind sie ausnahmsweise teilweise prüfbar: Anders als bei Likes bleibt das weitergebende Konto sichtbar, und wer eine Lieferung erhalten hat, kann sich ansehen, was für Profile da stehen. Jeder andere Leser kann das ebenfalls.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.