Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Ein Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Daneben liefert dieselbe Schnittstelle nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Beide gehen häufig auseinander. Das verbreitetste Muster ist ein Refill-Fenster im Namen bei einem Refill-Feld, das nicht gesetzt ist. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
Gefiltert und sortiert wird deshalb nach dem Feld, weil nur das Feld etwas über den Bestellweg aussagt. Nützlicher ist ohnehin die andere Richtung: Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 26, und dort läuft der Nachschub ohne Ticket — wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen, damit sich Angebote nebeneinander legen lassen, und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einem Daumen im Feed ein Mensch gesessen hat, ist aus keinem Katalogfeld ablesbar.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt in Anspruch nehmen musst.