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Cheez-It baut College-Football-Kampagne als Social-Serie

Cheez-It verlagert seine College-Football-Werbung vom Stadion aufs Sofa. Die neue „Couch Committee“-Kampagne läuft als wiederkehrendes Format über TV, Online-Video und Social.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Freunde schauen gemeinsam ein Sportspiel im Fernsehen
Foto: Apartment Life / Unsplash

Cheez-It macht aus College-Football-Debatten eine wiederkehrende Social- und Video-Serie. Mit dem „Cheez-It Couch Committee“ verlagert die Snackmarke ihre Kommunikation bewusst vom Stadion ins Wohnzimmer und lässt eine fiktive Runde von Fans über typische Football-Streitfragen diskutieren.

Die von BBDO New York entwickelte Kampagne startet am 6. September 2026 landesweit in den USA und läuft über TV, Connected TV, Online-Video und Social Media. Im Zentrum steht ein orangefarbenes Sofa in Cheez-It-Form, auf dem die „Committee“-Mitglieder Themen wie verlängerte College-Karrieren, Helmet Stickers oder große Geldgeber diskutieren.

Aus einem Spot wird ein wiederkehrendes Content-Format

Interessant ist weniger das Sofa selbst als die Mechanik dahinter. Die Spots sind wie kurze Podcast- oder Talkshow-Episoden aufgebaut und lassen sich während der Saison mit neuen Themen fortsetzen. Für Social Media gibt es außerdem einen eigenen Film, der die Geschichte und Ausstattung des Cheez-It-Sofas vorstellt.

Damit nutzt Cheez-It die Partnerschaft mit dem College Football Playoff nicht nur für klassische Sponsoring-Reichweite. Die Marke baut ein Format, das sich an laufende Gespräche der Fans anhängen kann und zugleich einen wiedererkennbaren visuellen Rahmen besitzt.

BBDO beschreibt das „Couch Committee“ selbst als Gruppe, die darüber abstimmt, was in der Welt des College Football „in“ oder „out“ ist. Die erste Debatte dreht sich um sogenannte „9th-Year Seniors“.

Warum das für Social-Marketer interessant ist

Die Kampagne zeigt eine inzwischen häufigere Strategie im Sportmarketing: Marken versuchen nicht mehr nur, rund um ein Event sichtbar zu sein, sondern entwickeln wiederholbare Content-Franchises. Statt für jede Woche einen neuen Einzel-Spot zu erfinden, bleibt die Bühne gleich und nur das Gesprächsthema wechselt.

Ein ähnlicher Gedanke steckt hinter Lowe’s NFL-Kampagne mit Spielern als Macro-Influencern: Das Sponsoring liefert den Zugang zum Publikum, während wiederkehrende Personen, Produkte und Formate daraus kontinuierlichen Content machen.

Auch Snickers verbindet seine Markenidee inzwischen mit ChatGPT, Reddit und Snapchat, während Domino’s den Kauf von Konkurrenzprodukten direkt in eine Social-taugliche Promotion verwandelt. Der gemeinsame Nenner: Die Kampagne soll nicht nur gesehen werden, sondern einen Mechanismus liefern, der sich über mehrere Kanäle und mehrere Veröffentlichungen weiterführen lässt.

Cheez-It rückt näher an das Verhalten der Fans

Adweek zufolge folgt das „Couch Committee“ auf die seit 2022 laufende Plattform „Feelin’ the Cheeziest“. Die neue Richtung legt den Schwerpunkt stärker darauf, wie viele Fans College Football tatsächlich erleben: gemeinsam vor dem Bildschirm, mit Snacks und laufenden Diskussionen über das Spiel.

Für Social-Teams ist das ein brauchbares Muster. Ein Sponsoring wird wesentlich ergiebiger, wenn die Marke nicht nur das offizielle Event abbildet, sondern ein konkretes Verhalten der Community findet, das sich Woche für Woche neu erzählen lässt.

Quellen