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Social Rocket

The UPS Store führt Blu als erste Markenfigur ein

The UPS Store macht Blu zum Gesicht einer mehrjährigen Kampagne über TV, Digital, Social und Print. Mit Aidan Hutchinson soll die Figur vor allem kleine Unternehmen ansprechen und die vielen Services der Franchise-Marke verständlicher machen.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Kleine Unternehmerin beziehungsweise kleiner Unternehmer beim Verpacken eines Versandkartons
Foto: Bench Accounting / Unsplash

The UPS Store hat am 31. August 2026 mit Blu erstmals eine eigene Markenfigur vorgestellt. Die Figur steht im Zentrum einer mehrjährigen US-Kampagne, die TV, Digital, Social Media und Print verbindet. Ziel ist, die Marke für kleine Unternehmen breiter zu positionieren und nicht nur mit Paketversand zu verbinden.

Laut der offiziellen Ankündigung von The UPS Store soll Blu die Unterstützung verkörpern, die Kunden in den mehr als 5.500 Standorten erhalten. Die Figur wurde nach Angaben des Unternehmens auf Basis von Franchise- und Kundenforschung gemeinsam mit Doner Advertising entwickelt.

Blu soll aus vielen Services eine wiedererkennbare Geschichte machen

Das Problem hinter der Kampagne ist typisch für Marken mit einem breiten Leistungsportfolio: The UPS Store bietet neben Versand unter anderem Druck, Postfächer, Dokumentenvernichtung und weitere Business-Services an. Eine wiederkehrende Figur kann diese Angebote in unterschiedlichen Situationen zeigen, ohne jedes Mal eine komplett neue kreative Idee erklären zu müssen.

In den Spots taucht Blu deshalb als unmittelbare Helferin für kleine Unternehmer auf. Marketing Dive berichtet, dass die Kampagne gezielt die Wahrnehmung über den klassischen Versand hinaus erweitern und gleichzeitig die Kommunikation der überwiegend unabhängigen Franchise-Standorte vereinheitlichen soll.

Für Social Media ist das interessanter als ein einzelner Werbespot. Eine feste Figur schafft ein wiederverwendbares Format für kurze Clips, Reaktionen, wiederkehrende Situationen und Kooperationen. Damit wird Blu eher zu einem langfristigen Content-Asset als zu einem einmaligen Kampagnenmotiv.

Aidan Hutchinson verbindet Sport, Unternehmertum und Social Content

Zum Start arbeitet The UPS Store zusätzlich mit Football-Profi Aidan Hutchinson zusammen. Die von Paramount Media Labs produzierten Spots laufen im CBS- und Paramount-Umfeld. Weitere digitale und Social-Inhalte sollen laut The UPS Store bis Anfang November 2026 erscheinen.

Hutchinson passt dabei nicht nur als Sport-Promi. Er hat mit 4th and Fore selbst eine Golfmarke gestartet und wird deshalb als kleiner Unternehmer in die Kampagnenlogik eingebaut. Das ähnelt dem Ansatz anderer Marken, Sportpartnerschaften stärker als Content- und Creator-System zu nutzen statt nur als Logo-Sponsoring. Srocket hat zuletzt etwa gezeigt, wie Lowe’s NFL-Stars als Macro-Influencer einsetzt und wie Carhartt eine NFL-Aktivierung über Social Clips verlängert.

Warum Markenfiguren wieder attraktiv sind

Marketing Dive ordnet Blu in einen breiteren Trend ein: Marken greifen wieder stärker auf wiedererkennbare Figuren zurück, um in austauschbaren Kategorien eine eigene kreative Sprache aufzubauen. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Maskottchen ist die heutige Distribution. Eine Figur muss nicht nur in TV-Spots funktionieren, sondern über Reels, TikToks, Shorts, Memes, Kommentare und Creator-Kooperationen hinweg konsistent bleiben.

Damit konkurriert das Modell mit einem anderen aktuellen Ansatz: Marken lassen ihre Kampagnen zunehmend direkt von Creatorn produzieren. Chipotle hat dafür zuletzt 100 Creator in mehr als 50 Restaurants eingesetzt. The UPS Store wählt den entgegengesetzten Weg und baut zunächst eine eigene Figur auf, die anschließend in viele Formate und Partnerschaften übertragen werden kann.

Für Marketingteams ist die relevante Frage deshalb weniger, ob ein Maskottchen gerade wieder modern ist. Spannender ist, ob eine Marke ein wiederholbares Content-System besitzt. Genau darauf ist Blu angelegt: eine feste Figur, ein klares Rollenbild und genug Alltagssituationen, um daraus über Monate statt nur für einen Launch Inhalte zu bauen.