Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Die brauchbare Richtung ist die positive: Die Zahl der Angebote, die ihr Panel selbst als refillfähig meldet, liegt im Index bei 6 — die Schnittstelle führt das Refill-Feld und meldet es als gesetzt. Dort lässt sich eine Nachlieferung ohne Ticket anstoßen.
In der Gegenrichtung steht ein Refill-Fenster im Namen bei einem Refill-Feld, das nicht gesetzt ist. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
In dieser Klasse ist Refill allerdings ein besonders schwaches Argument, und zwar aus einem sachlichen Grund: Eine Impression ist ein Ereignis und kein Bestand. Sie kann nicht abfallen, wie ein Follower abfällt oder ein Like verschwindet. Was hier gelegentlich passiert, ist etwas anderes — die Lieferung kommt gar nicht erst an. Ein Refill-Fenster im Titel deckt genau diesen Fall ab und keinen zweiten, und es ist deshalb kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Hinweis auf den Umgang mit Ausfällen.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer" oder „HQ" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Bei Ausspielungen sind sie besonders schwer zu prüfen: Anders als bei einem Like gibt es kein sichtbares Konto, das man sich ansehen könnte. Wir übersetzen die Angaben in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen bleiben.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was hier steht, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.