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X Numbers starten: XChat bekommt private Kontaktcodes trotz App-Store-Aus

X führt mit X Numbers private Kontaktcodes für Chat ein: Nutzer können sich damit Nachrichten und Anrufe erlauben, ohne einander zu folgen. Die neue Funktion startet kurz nach dem Verschwinden der separaten XChat-App.

Von Social Rocket Redaktion

Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Person nutzt eine Messaging-App auf dem Smartphone
Foto: Gilles Lambert / Unsplash

X baut Chat innerhalb der Haupt-App weiter aus, obwohl die eigenständige XChat-App zuletzt aus Apples App Store und Google Play verschwunden ist. Neu gestartet sind jetzt X Numbers: private Kontaktcodes, über die andere Nutzer Nachrichten und – abhängig von den Einstellungen – Audio- oder Videoanrufe initiieren können, selbst wenn beide Accounts einander nicht folgen.

X stellt in seiner offiziellen Hilfe klar: Ein X Number ist keine Telefonnummer und auch nicht mit den Sicherheitsnummern für verschlüsselte Chats identisch. Der Code ist optional, kann jederzeit deaktiviert oder neu generiert werden und dient als zusätzliche Zugangsmöglichkeit für einen ansonsten geschlossenen Posteingang.

X Numbers umgehen geschlossene Inboxen gezielt

Laut der offiziellen X-Hilfe kann jemand mit einem gültigen X Number direkt in den Chat-Posteingang schreiben, auch wenn der Empfänger ihm nicht folgt und keine normalen Message Requests zulässt. Die Unterhaltung landet dabei direkt im Inbox-Bereich statt in den Anfragen.

Das kann für Events, Kundenkontakte, Creator-Kooperationen oder ausgewählte Geschäftspartner praktisch sein: Ein Account kann einen temporären Kontaktcode teilen, ohne seine reale Telefonnummer preiszugeben oder den Gegenüber zuerst folgen zu müssen.

Wichtig für die Kontrolle: Nutzer können den Code ausblenden, abschalten oder über Refresh ersetzen. Wer nur den alten Code kennt, kann anschließend keine neue Unterhaltung mehr darüber starten.

Der Code ist teilbar – und damit bewusst sensibel

X weist selbst darauf hin, dass bestehende Chat-Kontakte den X Number sehen und weitergeben können. Wer den aktuellen Code besitzt, kann damit Nachrichten oder Anrufe initiieren, solange die Funktion aktiviert ist.

Für Marken und öffentliche Accounts ist das deshalb kein universeller Kontaktkanal, den man sorglos dauerhaft veröffentlichen sollte. Sinnvoller sind begrenzte Einsatzzwecke – etwa eine Messe, ein Creator-Event oder ein definierter Support-Zeitraum – mit anschließendem Refresh.

Die Chat-Funktion lebt weiter, auch wenn die Standalone-App verschwunden ist

Die neue Funktion ist zugleich ein klares Signal gegen die Annahme, X würde Messaging insgesamt zurückfahren. Die eigenständige XChat-App wurde zwar aus den App Stores entfernt, aber Chat in X wird weiterentwickelt.

Der separate Client war erst wenige Monate zuvor gestartet. Warum X ihn wieder entfernt hat, ist weiterhin nicht offiziell erklärt. Die aktuelle Entwicklung passt jedoch besser zur Everything-App-Logik: Messaging, Calls und weitere Funktionen bleiben im zentralen X-Produkt gebündelt.

Für Social-Media-Teams bleibt Chat damit relevant für Community Management und direkte Kommunikation. Parallel macht X mit „Under the Hood“ Reichweitenbeschränkungen transparenter, während unser Überblick zur X-Nutzung in der EU die Plattformgröße im europäischen Markt einordnet.

Verschlüsselung bleibt mit Einschränkungen versehen

X beschreibt Chat weiterhin als verschlüsselte Messaging-Schicht. Inhalte verschlüsselter Unterhaltungen, Medien, Dateien und Reaktionen werden geschützt; Metadaten wie Empfänger oder Zeitpunkte dagegen nicht. Auch bei aktivem Grok gelten laut X andere Bedingungen für die Verschlüsselung.

Für Unternehmen bedeutet das: X Numbers vereinfachen den Zugang zu DMs, ändern aber nichts daran, dass sensible Support- oder Kundendaten weiterhin mit einer klaren internen Datenschutz- und Eskalationsregel behandelt werden sollten.

Quellen