Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Wiedergabedauer, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Beide gehen häufig auseinander. Das verbreitetste Muster ist ein Refill-Fenster im Namen bei einem Refill-Feld, das nicht gesetzt ist. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst.
Bei Aufrufen ist Refill allerdings eine schwache Zusage. Was Facebook nach seiner Prüfung aus dem Zähler nimmt, kommt durch eine Nachlieferung nicht zurück, weil die nachgelieferten Wiedergaben dieselbe Prüfung durchlaufen. Die Zahl der Angebote, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 40 — wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist, auch wenn es hier selten gebraucht wird.
Nützlicher ist das Dripfeed-Feld, das in dieser Kategorie deutlich häufiger gesetzt ist als das Refill-Feld. Es sagt, ob sich eine Menge über einen Zeitraum verteilen lässt — bei einer Zahl, die öffentlich unter dem Video steht, ist das der Unterschied zwischen einem Anstieg und einem Sprung.
Qualitätsangaben wie „echte Zuschauer", „HQ" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einer Wiedergabe ein Mensch gesessen hat, steht in keinem Katalogfeld.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.